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Erben der Schöpfung: "Narben der Zeit" in eigenen Worten
"Er wollte dann alles im Dunkeln einspielen..."
Was die Erben der Schöpfung unter den „Narben der Zeit“ verstehen, wieso sie ihre Songs teilweise im Dunkeln einspielen und wie es zu den einzelnen Songs kam - Kommentare dazu und zu noch viel mehr findet ihr in dem folgenden Own Words-Special.
1. Frequency
Dina: „The Frequency“ war einer der frühen Songs. Die Gitarren wurden bei der ersten Studiosession aufgenommen, bei der wir noch glaubten, eine EP zu machen. „Frequency“ hat mich vom Gesang her sehr gefordert, da wir mindestens drei komplett verschiedene Gesangsstile darin verwendet haben.
2. Jane Churm
Dina: „Jane Churm“ ist nebst „Freeze My Soul“ einer der ältesten Songs, der schon mindestens seit 2003 besteht. Zu diesem Song haben wir auch den Videoclip gedreht, teils in unserer Garage, die wir beinahe komplett dafür umgebaut haben. Es waren einfach einmalige Tage; sich darauf vorzubereiten hat eine Menge Spaß gemacht!
3. Homeless
Dina: „Homeless“ lag mir besonders am Herzen. Olli gab mir zwei Klaviermelodien, aber wollte sie nicht weiter verwenden und ich bettelte darum, diesen Song fertigstellen zu dürfen. Im Text geht es im Groben darum, seine Heimat im eigenen Herzen zu finden.
4. Der Tote See
Dina: „Der Tote See“ hat es wortwörtlich in letzter Minute auf die Scheibe geschafft. Olli komponierte diesen Song sehr schnell und wir diskutierten lange, ob er schon auf die nächste Platte soll oder noch auf diese. In Windeseile habe ich dazu Lyrics geschrieben, was ebenfalls erstaunlich schnell und gut ging. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass es noch ein deutscher Song und dann noch ein reiner Electro-Track draufgeschafft hat.
5. Leaving
Dina: „Leaving“ war der erste Song, den wir im neuen Studio eingesungen haben und der erste Song, den Olli nach „Freeze My Soul“ und „Jane Churm“ komponiert hat, also der erste Song im neuen Kompositionsabschnitt. Wir haben uns den Song bestimmt hundertfach angehört und gedacht: „So also klingt die neue Erben-Scheibe“. Außerdem ist es eines der Lieblingsschlaflieder unseres Patenkindes.
6. Freeze My Soul
Dina: Mitten in den Aufnahmen dazu entdeckte Flo die 12-String-Akustikgitarre, die bei uns gerade herumstand, und wollte damit unbedingt etwas einspielen. Da wir schon ein paar Studiostunden auf dem Rücken hatten, kam er auf einmal auf die Idee, dass das Gefühl des Gespielten im Dunklen besser herüber kommen würde. Er wollte dann alles im Dunkeln einspielen - das war so eine Situation, in der man hätte dabei sein müssen.
7. Locked
Dina: Für „Locked“ hatte ich die Gesangslinie nie als Demo aufgenommen und da der Song über ein Jahr herumlag, war ich erstaunt, dass wir bei den Gesangsaufnahmen so schnell fertig waren. Einen Teil hatte ich von Anfang an im Kopf, der andere hat sich während den Aufnahmen ergeben.
8. Krähenauge
Dina: Bei „Krähenauge“ musste ich den Text zweimal ändern, bis er gepasst hat. Zuerst hatte ich Texte auf Englisch, doch die Lyrics passten erst richtig als ich auf Deutsch gewechselt habe.
9. Your Lullabies
Dina: Die Chorus-Melodie dafür wurde direkt während den Gesangsaufnahmen entwickelt. Lustigerweise basieren sie auf einer Demo-Melodie von den Gitarren, die ich aber vorher nie gehört habe. Wir haben in dem Fall alle dasselbe an Melodie gehört.
10. Twisted
Dina: Das Weltuntergangslied. An diesen Song kann ich mich seltsamerweise nicht mehr wirklich erinnern. Weder an die Komposition, noch an die Demoführung oder an die Aufnahmen. Am Schluss musste alles so schnell gehen, dass man seine Sachen erledigte, ohne groß etwas in die „Zwischenablage“ zu stopfen. Man hatte sozusagen nicht mehr wirklich Zeit, zu verdauen.






