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Zombiewalk Düss Hell Dorf 2012

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Auch wenn der Tag anstrengend war, auch wenn wegen der Wärme erst die Zombiekehlen mit Flüssigkeit benetzt werden müssen – und nicht nur mit dem Blut der Opfer – so nimmt sich Dr. Kargum nur kurz nach dem Walk ein wenig Zeit und gibt zu Protokoll:

The-Pit.de: Stell dich doch bitte zu Beginn erste einmal vor, wer du bist, woher du kommst und warum du den Zombiewalk organisierst.

Dr. Kargum: Ich bin der Axel Plüschke, ein Düsseldorfer Jung, ich mach seit 2008 den Zombiewalk. Einige kennen mich vielleicht als Dr. Kargum, womit ich mich auf YouTube herumtreibe. Es macht einfach unheimlich viel Spaß, Zombie zu sein, ich bin jetzt auch ein bisschen fertig, denn wir kommen gerade vom Zombiewalk, ich bin noch ganz außer Atem. Es war sehr anstrengend, seit neun Uhr heute morgen bin ich in der Stadt und habe getan und gemacht, Sachen hin- und hergeschleppt, Leuten erklärt, wohin sie müssen. Ich bin total erschöpft, aber auch sehr, sehr zufrieden. Alles lief gut, die Filmdreharbeiten von Olaf Ittenbach am Apollotheater sind wohl super gelaufen, der heute hier für „God Forsaken“ einen Film gedreht hat. Die meisten sind jetzt auch auf dem Weg nach Hause oder ins „Pretty Vacant“, wo die Afterwalkparty stattfindet. Wir stehen ja jetzt hier noch ein bisschen am Burgplatz und du von The-Pit.de warst so freundlich, mich auf eine Interview einzuladen.

The-Pit.de: Von Jahr zu Jahr wird es immer mehr, die Masken werden immer variantenreicher. Wie siehst du das?

Dr. Kargum: Die Skills er Leute werden immer besser. Viele habe es 2008 einfach zum ersten Mal mit Hausmitteln probiert, mit Maggi, mit Haferflocken und allen möglichen Kram und inzwischen haben hier viele richtig gute Fähigkeiten. Maskenbildner, Make-Up-Artists, nicht nur, weil sie darin arbeiten, fast alle machen das hier zum Hobby, einfach zum Spaß an der Freude, aber auch viele, die es als Beruf haben. Die haben hier natürlich eine Riesenmöglichkeit für Werbung.

The-Pit.de: Ich habe auch Zombiejäger gesehen, die allerdings nicht sehr erfolgreich sind, wenn es immer mehr Untote werden.

Dr. Kargum: Das stimmt. Letztes Jahr hatten wir die Zombiejäger von den „Postmortalen Lebensformen“ da, die gibt es aber leider nicht mehr, eine kleine Theatergruppe. Dafür haben wir dieses Jahr halt die große Filmmannschaft gehabt.

The-Pit.de: Inwiefern ist das ärgerlich, wenn am Filmset so viele Passanten Schwierigkeiten machen?

Dr. Kargum: Das ist schon sehr ärgerlich, weil man sich immer und immer wiederholen muss. Wir haben hier einen riesigen Aufwand, es gibt nur einen Tag im Jahr, wo wir mit so vielen Leuten mit wirklich so viel gutem Make-up in der Stadt sind und wenn die Aufnahme dann versaut wird, weil jemand mit einem Handy und einer Kippe durchläuft, dann kann man das halt für gute Filme nicht mehr benutzen. Der Zombiewalk und das Filmteam sind ja zwei verschiedene Projekte, die heute hier kooperieren. Die haben heute richtig auf Hollywood-Niveau gedreht und es kann sein, dass daraus international erfolgreiche Filme daraus entstehen, da kann sich jeder, der auf dem Walk dabei war, vielleicht auch drin sehen.

The-Pit.de: Vorausgesetzt, es wird in 2013 eine Neuauflage geben, wohin geht dann der nächste Schritt? Baut ihr dann noch ein „Best-of-Kostüm“ ein? Noch mehr Zombies?

Dr. Kargum: Das steht alles in den Sternen. Ich habe das jetzt fünf Jahre gemacht und ich bin ja auch nicht mehr der jüngste, auch wenn ich nicht so aussehe, wenn ich nicht gerade geschminkt bin. Das ist sehr anstrengend und eigentlich bin ich auf der suche nach einem Nachfolger, weil ich halt noch so viele andere Projekte habe, denen ich mich noch widmen möchte. Ich möchte mich mehr dem Dr.-Kargum-YouTube-Channel widmen, ich habe jetzt auch die ersten Aufträge mit Fotografie und kleinen Filmchen, da will ich ein bisschen mehr Konzentration reinstecken, vor allem aber die Dr.-Kargum-YouTube-Show. Ich will alle anderen YouTube-Channels noch mit einbeziehen und mit denen Shows und Folgen machen, da bin ich voller Tatendrang.

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