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Visual Kei

Dossier zur "Visual Kei"-Szene

Effekt-Feuerwerke und provokante Rock-Shows finden sich in dieser Szene oft

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Visuelles Ausleben

Dass die Japaner ihrem Berufsleben sehr diszipliniert, streng und arbeitsintensiv nachgehen, ist allgemein bekannt. Sie sind dabei immer äußerst korrekt gekleidet, höflich und pedantisch in ihrem Berufsalltag. Um eben aus diesem regulierten Alltagsgefängnis besser ausbrechen zu können, kommt es durchaus nicht selten vor, dass das 48-stündige Wochenende komplett ausgenutzt wird, um sich in seine eigene Welt des “Visual Kei“ zu retten. Das soll heißen: Ein nahezu zweitägiger Marathon aus Crossdressing, lauter Musik und dem Ausleben tiefster und individuellster Grundbedürfnisse und Stimmungen - eine stille Rebellion und zugleich nötiges Ventil zum beruflichen „political correctnes“. Damit die Japaner dies an den Wochenende so intensiv wie nur möglich aufnehmen können, wird nahezu konsequent auf Alkohol und andere Drogen verzichtet. Sie leben zwar das sprichwörtliche „Tier“ in sich aus, aber nie um sich selbst (oder gar andere) damit zu schaden. Somit ist also der Vergleich zur hiesigen Gothic-Szene durchaus wieder angebracht und vollkommen berechtigt.

Die Bands

Zu den bekanntesten Vertretern des modernen “Visual Kei“-Sounds gehören u.a. solche Bands wie: Dir En Grey, D'espairs Ray, Hyde, Moi Dix Mois, Gazette, B'z, Janne D'Arc, Lucifer, Onmyouza, Miyavi, Kagerou und Mucc.

Gerade das Quartett um MUCC hat in den nunmehr acht Jahren ihres Bestehens mittlerweile über 600 Live-Shows in Japan absolviert und mit ihren gerade einmal vier Fulltime-Studioalben Rekordumsätze in der Heimat eingefahren.
Eben jene Jungs um MUCC sind auch - wie viele andere der soeben genannten Bands auch - beim deutschen Musiklabel “Gan-Shin Records“ (www.gan-shin.de) unter Vertrag.

“Visual Kei“ in Deutschland

Gerade durch den Internet-Boom Ende der 90er Jahre konnten erste Hörproben im MP3-Format an die heimischen Ohren dringen und ließen die Nachfrage nach weiteren Liedern und Bands explosionsartig ansteigen. Mittlerweile schätzt man allein in Deutschland etwa um die 20.000 – 30.000 “Visual Kei“-Fans und -Anhänger. Jene informieren und treffen sich u.a. in separat eingerichteten Internet-Foren und passenden Conventions.

Ebenso gibt es mittlerweile ein Szene-eigenes “Visual Kei“-Magazin mit dem Titel “Visions of Decadence“ und das Internet-Portal “Neo Tokyo“ (www.neotokyo.de) weiß ebenso seine immer größer werdende Anhängerschaft mit neuen Musikalben und Merchandising Produkten zu versorgen.

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