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Rebellion: Whiskyspecial mit Tomi Göttlich - Teil 8

Von einer Whisky-Reise durch die Highlands und einer Einladung in die Irrenanstalt

Von der Halbinsel Black Isle stammt der Glen Ord

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Soooo, jetzt ist es endlich wieder so weit. Als ich mit diesem Blog angefangen habe, da war ich im Megastress. Die CD-Produktion in der Endphase, Tour und Veröffentlichung mussten geplant und koordiniert werden, überall entstanden Probleme, lauter kleine Zeitfresser, alles Kram, den ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Zudem war ich an meiner Schule in ein aufwändiges Projekt eingebunden. Die Facebook-Posts aus dieser Zeit zeigen mich in Island und auf Kreta, toll - Urlaub aus dem Bildungsbudget der EU. Dummerweise war damit aber auch jede Menge Arbeit und Aufwand verbunden und genau das hat es extrem spannend gemacht und genau deswegen hat das auch viel Zeit und Energie gebraucht. Ich hatte das alles ursprünglich ja so getimet, dass die Höchstbelastung in der Schule nach dem Ende der Produktion lag, aber da sich die Produktion nach hinten verschoben hat, kam auf einmal alles zusammen und dann fange ich noch diesen Blog an - ich bin ja auch bescheuert!

Ihr kennt das, wenn es gehen muss, dann geht es auch … irgendwie … manchmal mit Hilfe von Freunden (Danke an alle, die mir geholfen haben) und immer mit der vollen Rückendeckung von zu Hause. Dann fällt man in einen „working mode“, schläft 4 Stunden pro Nacht und schafft echt alles weg.

Dann kam noch die Tour und mit ihr meine Erkältung. Sie hat mich treu und ehrlich bis in den Januar hinein begleitet. Mal als lästiger Husten und Schnupfen, mal Magen-Darm, mal Fieber und Schüttelfrost - immer die richtigen Medikamente und dann geht es halt weiter … muss ja! Shows ausfallen lassen geht gar nicht und ich kann ja schlecht an der Schule eine Woche fehlen, aber am Wochenende über die Bühnen der Republik rocken.

Als dann zwischen den Jahren etwas Ruhe einkehrte und ich Zeit und Ruhe fand, mal zurückzublicken, da habe ich mich schon wirklich gewundert, was ich alles geschafft hatte. Irgendwie habe ich vieles auch nur noch gemacht, um es gemacht zu bekommen. Das ist okay, wenn ich eine Klausur korrigiere, aber nicht, wenn ich ein Konzert spiele! Und auch nicht, wenn ich einen Whisky-Blog schreibe. DAS sind Sachen, die machen mir Spaß und die möchte ich machen, wenn ich Zeit und Lust habe und nicht nur, um sie gemacht zu bekommen.

Man, jetzt habe ich echt ganz schön rumgelabert. Ich hätte auch einfach sagen können: „Ich hab halt mal eine Pause gemacht“. Ich glaube allerdings, meine Schüler wissen das zu schätzen, nach dem Motto: „So lange der rumlabert, stresst er uns ned.“ Aber jetzt ist auch mal gut, also los:

Die Einteilung der Whiskys in Regionen sieht eine Region vor, die „Highlands“ genannt wird. Eine recht unglückliche Einordnung, denn sie definiert sich ausschließlich darüber, dass alle Destillerien hier zugeordnet werden, die nirgendwo anders hingehören. Im Süden verläuft die Grenze zwischen Lowlands und Highlands zwischen den Städten Edinburgh und Glasgow. Die Region zieht sich von dort bis an die Nordküste Schottlands. Ausgenommen sind natürlich die bisher erwähnten Regionen (Islay, Islands und Campeltown) sowie die noch zu behandelnde Region „Speyside“. Bei einer derart großen Region denke ich, dass es Sinn macht, einen virtuellen Spaziergang durch diese Region zu machen und hierbei die bekanntesten Destillerien kurz anzusprechen.

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