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Pre-Listening bei den Exclamation Markers

Die erste Langrille steht in den Startlöchern

Gitarrist Florian kann aufklären, was es mit dem Bandnamen auf sich hat

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So ganz lange gibt es sie noch gar nicht, die Berchinger Formation Exclamation Markers. Dennoch sind die Musiker keine unbeschriebenen Blätter. Alle waren vorab schon in unterschiedlichen Bands mit meist anderen Stilrichtungen und nicht selten auch an anderen Instrumenten tätig. Multiinstrumentalist Peter (gleichzeitig Sänger), Drummer Benni, Gitarrist Florian und Basser Thorsten erschaffen gemeinsam einen Sound, den man nur schwer katalogisieren kann. Irgendwo zwischen Synthie- oder Dream-Pop, neben Pink Floyd, Simon & Garfunkel oder alten Judas Priest kann man sie abstellen, ohne, dass sie zu sehr herausstechen. Ganz passen werden sie aber nirgends. Das ist auch gar nicht der Sinn der Sache, wie Gitarrero Florian zu berichten weiß:

„Unser Bandname ist ein Wortspiel. Wir sind nicht die Ausrufezeichen, sondern wir möchten gerne hier und da welche setzen. Wir versuchen, mit unserer Musik Stimmungen und eine Aussage zu transportieren und auch deutlich zu machen. Also möchten wir uns gerne als die verstehen, die versuchen, ab und an ein Ausrufezeichen an den richtigen Platz zu bringen.“

Diese Aufgabe ist im heutigen Mediendschungel wahrlich nicht leicht zu meistern. Von allen Seiten wird man mit Musik erschlagen und auf jeden prasseln ständig viel zu viele Emotionen und Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt, ein. Sänger und Multitalent Peter (der auch der Hauptsongwriter der Formation ist) fasst das so zusammen:

„Durch unsere unterschiedlichsten Wurzeln haben wir auch sehr unterschiedliche Sichtweisen auf die Musik. Jeder denkt anders und hat andere Vorstellungen davon, wie die einzelnen Stücke klingen sollen. Das führt manchmal durchaus zu Spannungen, aber wirkt auch extrem kreativitätsfördernd.“

Der eigentliche Grund, warum man sich in der Kulturfabrik zu Berching eingefunden hat, ist aber der, dass man gemeinsam das Ergebnis der Aufnahmen des ersten Albums „Dreams“ belauschen möchte. Die erste Hörprobe gibt es live. Die Band zeigt erst einmal zwei Songs aus dem Liveset, bevor man sich locker vor den Schallwandlern der aufgestellten HiFi-Anlage versammelt und nun tatsächlich die Premiere der Langrille erlebt. Peter leitet durch die Vorstellung und erklärt ein bisschen zu den angespielten Nummern. Es ist eine abenteuerliche Reise, die die Jungs mit dem Album antreten. Es gibt jede Menge großer Melodiebögen, weit ausladende Arrangements, sanfte Töne, aber auch die Rockkeule wird nicht selten gebraucht und geschwungen. Das Klavier und Synthies liegen konsequent weit im Vordergrund und nahe an Peters wandlungsfähiger Stimme. Man merkt schnell, dass der Frontmann, der auch Keyboard und Gitarre spielt, eine klassische Gesangsausbildung genossen hat. Textlich lässt die Band immer wieder eine gewisse Sehnsucht durchschimmern. Freiheit, Unabhängigkeit, Geborgenheit und Freundschaft sind große Themen auf dem Silberling. Dazu gesellt sich das bewusst weitläufig gewählte Thema Träume. Die Exclamation Markers lassen sich auch textlich nicht eingrenzen. Zu viel soll über die Musik aber noch gar nicht verraten werden. Das Album wird in Kürze in einer CD-Besprechung behandelt werden.

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