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Led-Zeppelin-Special

Die ultimative Verkörperung von Sex, Drugs & Rock'n'Roll

Buchcover zu "Hammer Of The Gods"

Zum Thema

I. Einleitung

Es gab in der Rockgeschichte sicherlich zahlreiche Bands, die den Rock’n’Roll-Lifestyle voll auskosteten: Mötley Crüe, Aerosmith, Guns N’ Roses, Queen – doch es gibt wohl nur eine Band, die eine bis heute eigentlich nicht richtig erklärbare Magie ausübt, eine Faszination, die immer noch ungebrochen ist.

Led Zeppelin gelten bis heute für viele (durchaus auch für den Verfasser dieser Zeilen) immer noch als die größte, wichtigste und anziehendste Rockband aller Zeiten. Es gibt keine Band, die derartig von Legenden umrankt ist und die Quelle so unzähliger Gerüchte darstellt wie das 1968 in England gegründete Quartett, bestehend aus James Patrick (Jimmy) Page (* 9. Januar 1944, Gitarre), Robert Anthony „Percy“ Plant (* 20. August 1948, Gesang), John Paul Jones (* 3. Januar 1946 als John Baldwin, Bass, Keyboards und Mandoline) und John Henry „Bonzo“ Bonham (* 31. Mai 1948, Schlagzeug).

Über Led Zeppelin gibt es dementsprechend bereits Dutzende von Büchern, Dokumentationen und Sonderhefte von Musikmagazinen. Das Interessante dabei ist – so weit ich das nach dem Konsum von mehreren Büchern und Heften, aber eben selbstverständlich längst nicht allen, sagen kann –, dass trotzdem immer wieder irgendeine Anekdote auftaucht, von der man noch nicht gehört hat, bei der man sich allerdings auch nicht sicher sein kann, ob sie wahr ist oder nur erfunden, wenngleich sich Legenden natürlich auch nicht aus einem Nichts bilden.

So ging es auch mir, als ich Stephen Davis’ „Hammer Of The Gods“ zuletzt las, immerhin meine insgesamt fünfte Lektüre über Led Zeppelin, über welche ich vorab schon sagen kann, dass sie sehr lesenswert und für Fans eigentlich sowieso unumgänglich ist.

Ob besser oder schlechter als andere Zep-Biographien lässt sich schlecht beurteilen, da man natürlich in keiner über den Wahrheitsgehalt gewisser Geschichten hundertprozentig sicher sein kann, in jedem Fall aber ist das Buch sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben. Außerdem erklärt Davis in der Danksagung immerhin, dass er mehrmals an Bord von Zeppelins „Starship“ gewesen sei und die Band, sowie deren Manager Peter Grant persönlich kennengelernt habe. Er nennt bandnahe Quellen wie Danny Goldberg, (Zeps Presseagent), Engineer Eddie Kramer, Chris Welch (der einzige Musikjournalist, den die Gruppe respektierte und mochte und der selbst Bücher über die Band schrieb), Jimmy Pages Ex-Geliebte Lori Maddox oder Ex-Tourmanager Richard Cole, wenngleich dieser im Streit mit der Band auseinander ging.

Weiterhin ist Stephen Davis einer der rennomiertesten Rockbiographen und hat bereits unter anderem Bücher über Jim Morrison, Aerosmith und Guns N’ Roses geschrieben.

Ursprünglich war der Plan, hier nur eine kurze Buchbesprechung über „Hammer Of The Gods“ zu halten, aber da ich inzwischen, wie erwähnt, bereits einiges an Literatur über Led Zeppelin verschlungen habe, beschlossen wir kurzerhand, der größten Rockband aller Zeiten selber ein Special zu widmen.
 

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