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Hörspiel-Special Nr. 3: Edgar Allan Poe von Lübbe Audio

Vielschichtig, abwechslungsreich, atmosphärisch... und inspiriert von einem der einflussreichsten Schriftsteller

Simon Marsdens Cover sind nur eines der Markenzeichen der Reihe

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Wenn man sich für diese fantastische Hörspielserie interessiert und sie entdecken will, muss eines von vornherein klar gestellt werden: Bei „Edgar Allan Poe“ aus dem Hause Lübbe Audio handelt es sich nicht um Vertonungen der Geschichten des berühmten Schriftstellers. Die (lesenswerten) Werke des Amerikaners sind aber natürlich die Hauptinspiration der Reihe, schließlich tragen sämtliche Folgen Titel, die aus der Feder Poes stammen.

Worum geht es also in dieser bisher 37 Folgen starken Serie? Wenn man es genau nimmt, verrät selbst eine kleine Zusammenfassung der ersten Folgen schon zu viel. Von daher gibt es an dieser Stelle die Empfehlung, die nächsten drei Absätze zu überspringen. Wer aber keinen Sprung ins Ungewisse wagen will, kann sich diese wage Beschreibung der ersten Folgen durchlesen.

Ungefähr ein Jahr nach dem Tod Edgar Allan Poes (er starb 1849) erwacht der Hauptdarsteller ohne Gedächtnis in einer Nervenheilanstalt. Ein Unfall habe ihm das Gedächtnis geraubt, wird ihm berichtet. Das Hörspiel beginnt mit seiner Entlassung, da sein Arzt es für möglich hält, dass das Reisen der Heilung seines Erinnerungsvermögens behilflich sein könnte. Jedoch plagen den Mann Nacht für Nacht fürchterliche Alpträume, die (für den Hörer schon allein auf Grund der Folgentitel ersichtlich) an die Geschichten Edgar Allan Poes angelehnt sind. In der ersten Folge „Die Grube und das Pendel“ ist der Hörer ob dieses plötzlichen Wechsels an einen anderen Schauplatz völlig verwirrt, da man immer nur so viel weiß, wie der Protagonist selbst. Im weiteren Verlauf der Reihe wird der Wechsel zwischen Realität und Traum aber logischerweise klarer und ersichtlicher. Es handelt sich übrigens nicht um exakte Wiedergaben der Poe-Geschichten, da diese stets mit dramaturgisch passenden Änderungen versehen sind. In späteren Folgen tritt das Element der Alpträume aber immer weiter in den Hintergrund.

In der zweiten Folge „Die schwarze Katze“ bekommt der Protagonist einen Namen. Als er sich in einem Gästebuch eintragen soll, kommt er per Zufall auf den Namen Edgar Allan Poe, den er fortan verwenden wird. Von diesem Punkt an begibt er sich auf die Suche nach seiner wahren Identität und den Ursprung seines Gedächtnisverlustes, denn um beides ranken sich zahlreiche Geheimnisse. Als er in „Sturz in den Mahlstrom“ eine Schiffsreise antritt, rettet er mit Leonie Goron die zweite Hauptperson von einem anderen, sinkenden Schiff und reist fortan mit ihr weiter.

Poe und Leonie sehen sich bald mit einem gemeinsamen Feind konfrontiert, der sie unerbittlich verfolgt und ihnen das Leben schwer macht. Parallel dazu will Poe herausfinden, wer er ist und die Engländerin Leonie sucht in den Staaten nach dem Grund für den Selbstmord ihrer Freundin Lucy. Zusätzlich ist da natürlich die Frage, was Poes Alpträume zu bedeuten haben. Während dieser langen Suche nach der Wahrheit wachsen einem die Personen wirklich ans Herz und so verwundert es kaum, dass es auch nach dem vermeintlichen Ende der Geschichte (als Poe in einer späten Nummer endlich erfährt, wer er ist) noch weiter geht. Durch einen gelungenen Twist sind die Abenteuer noch lange nicht zu Ende und auch die vor gut einem Jahr erschienene Folge 37 endete wieder mit einem gemeinen Cliffhanger. Neue Folgen sollen nach viel zu langer Wartezeit im September dieses Jahres erscheinen.

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