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Doppelte Listening-Attacke: Perzonal War & Architects Of Chaoz

Treffpunkt Gernhart Studio in Troisdorf

Architects Of Chaoz im Studio

Zum Thema

Architects Of Chaoz: League Of Shadows (Release 29. Mai 2015)

Nach einer längeren Pause und reichlich Zeit zum Schnaken taucht das Gros der Anwesenden nun in die Welt der neuen Paule-Band Architects Of Chaoz ein. Ein bisschen Luftgitarre hier, ein bisschen Airdrumming dort, ein bisschen Anspannung bei der Band selbst, liegt das Album doch erst in einer Rohfassung vor und wurde von Martin Buchwalter in einer Nachaktion noch hörbar vorbereitet. Lediglich Paul DiAnno hält sich von der Dauerbeschallung fern, brummelt aber immer zu den Soundfetzen einige Kommentare in seinen Bart.

"Rejected" – simpler und aggressiver Power-Metal-Track, Paul überrascht mit Screams und sauberem Gesang

"Horsemen" – nahtlose Tempoübergänge im Midtempo mit nur leichten Maiden-Touch und high-pitched Vocals gegen Ende

"How Many Tears" – erneute Midtemponummer mit einem erstaunlich souverän singenden Paul, der seine Gesangslinie ein wenig höher arrangiert hat, catchy Nummer

"Architects Of Chaoz" – „Fuck fucking“-Midtempo-Track mit orientalischen Einflüssen, eingängigem Refrain und einigen Gesangseffekten

"Obsidian Black" – fast wie der Opener eine Power-Metal-Nummer ohne Schlangenlinien, mörderischen Groove und Paule-Growls, eingängig, aber beim ersten Hören auch ein wenig durchschnittlich

"Je suis Charlie" – der Gedanke stimmt und passt auch irgendwie zu Paules Grundeinstellung, wenn man das Stichwort „eher der Punker unter den Metallern“ beachtet, speedige Nummer mit reichlich Maiden-Einflüssen, rotziger Punk-Touch

"Apache Falls" – titelgerechte Einleitung durch den Indianer-Tanz am Lagerfeuer, headbangergerechte Nummer mit galoppierenden Drums

"Angel Of Deat"h – wurde schon live vorgestellt und hieß da noch „Kissed By The Wings Of An Angel Of Death“, klassischer Metalstoff, der auch Pauls aktuelle Gesangsmöglichkeiten sehr gut repräsentiert

"Dead Eyes" – lang gezogene Vocals, modern und schnell haftend bleibend, allerdings gegenüber den anderen starken Nummern ein wenig verblassend

"Murder Come To Town" – Uptempo-Nummer mit höllischen Groove-Parts und deutlich rotzigerem Gesang

"Erase The World" – hier darf sich Drummer Dom ein wenig hervorheben; zum einen ist das seine Lieblingsnummer, zum anderen darf er mehr als einmal mit Stakkato-Drumming auf den Putz hauen, schnelle Nummer

"Switched Off (Released)" – Halbballade oder meinetwegen auch Powerballade, laut Gonzo eigene gefühlvolle Antwort auf das Coverstück, recht groovig und mit Bedacht zu genießen

"Soldier Of Fortune" – Coverstück von Blackmore/Coverdale, erneut gefühlvolle Nummer mit hohem balladesken Anteil, „now I’m feeling growing older“, wie so viele Balladen überflüssig

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