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Die schönen Seiten der Zensur

"Shaved Bieber" reinigt Websites
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Wer einigermaßen regelmäßig und großflächig im World Wide Web unterwegs ist, dürfte in letzter Zeit das ein oder andere Mal über einen kanadischen Teeniestar (und -schwarm) namens Justin Bieber gestolpert sein, der offenbar nicht nur einen gigantischen Hype um seine Person, sondern darüber hinaus die bedingungslose Unterwürfigkeit einer vorrangig weiblichen Anhängerschaft genießt. Für den gewöhnlichen Rock- und Metalkonsumenten ist dieses gruselige Phänomen vermutlich eher eine nicht weiter erwähnenswerte Randerscheinung, die höchstens als Beispiel für den seit jeher drohenden Zerfall der abendländischen Musikkultur herangezogen wird. Dass es aber Menschen gibt, denen die „Biebermanie“ deutlich ernsthafter auf den Zwirn geht, zeigt die Entwicklung von „Shaved Bieber“.

Es handelt sich dabei um eine kleine Erweiterung für die Browser Firefox und Chrome, die alle Nennungen von „Bieber“ oder „Justin Bieber“ in Website-Texten mit grauen Balken verdeckt. Bilder des 16-jährigen werden in ähnlicher Weise übermalt. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Bookmark einzurichten, das nur auf Bedarf die freiwillige Zensur ansetzt.

Auch wenn das lustige Gimmick sicherlich nicht den größten Anwenderkreis unter Metalheads haben dürfte, so ist es doch allein aufgrund der Möglichkeiten, die sich damit in Zukunft in leicht veränderter Form bieten, äußerst interessant. Herunterladen und ausprobieren kann man „Shaved Bieber“ hier. Für Programmierer gibt's auch einen Link zum Quellcode.

Die Schnauze voll von Nickelback? Nie wieder Joey DiMaio sehen? Theoretisch sind der wohltuenden Selbstzensur kaum Grenzen gesetzt.

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"Ich empfinde Shows zu spielen immer als Privileg..."

In dieser Verfassung purer Genuss

„…das ist nicht ein aufgesetztes Metaltheater, das ist einfach Spirit, der Krokus-Spirit …“

"Metalcore ist nicht umsonst ein abgedroschener Begriff..."