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Despise & Conquer: Lauschrausch im Proberaum

Band meldet sich nach langer Abstinenz wieder zurück

Vorläufiges Artwork des Debüts "Invasion"

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Das Dong Open Air ist nicht nur ein Ort des Saufens, des Musikhörens und der Wetterkapriolen, sondern auch des gemeinsamen Austauschens, des Verabredens und Vertiefens. Da die Jungs von Despise & Conquer nicht nur wie viele andere auch reine Musiker, sondern auch Fans sind, trifft man sie halt regelmäßig auf Festivals und diversen Konzerten. Auf dem Dong 2011 kamen dann einige Band-Interna zur Sprache, die nun endlich in einem Proberaum-Treffen endeten, denn die Jungs haben bis auf das finale Mastern endlich ihr Debüt fertig.

In der Historie gewühlt

Irgendwann 2008 fanden sich Despise & Conquer zusammen, doch so ganz unbeleckt waren sie in der Szene nicht. Frontmann Udo Erwig war zuvor schon einige Jahre bei den Death-Metallern Paranoiz aktiv und veröffentlichte mit ihnen 2000 das selbstbetitelte und ein Jahr später das „Silentriver“-Demo, 2006 legten sie ihre ersten Longplayer „Mindchasm“ nach, und wiederum zwei Jahre später langte es noch zum Demo „Promo 08“, bevor sie sich dann auflösten. Gitarrist Mario Bergermann schredderte ebenfalls zuvor bei Paranoiz, genauso wie Bassist André Saborowski, der aber auch vorher schon bei den Hertenern Philantropist für Gitarre und Vocals zuständig war. Weiterhin gehört zur Truppe auch Gitarrist Daniel Stöckner, der sich eine Zeit lang bei den Recklinghausenern Stormgarde wohl fühlte. Bis 2011 war dann noch Henning Lanczek (ex-Night in Gales, ex-Ninnghizhidda u.a.) an den Drums sowie Sascha Risseler (ex-Eternal Dirge, ex-Stormgarde) an den Keys dabei. Insider erkennen schnell, wie sehr die Szene in Recklinghausen genauso stark verwoben ist wie in anderen Städten im Pott auch.
Im Jahre 2009 veröffentlichten Despise & Conquer dann ihr erstes 3-Track-Lebenszeichen „Promo 2009“ mit den Stücken „Die For Something“, „Resistance Is Futile“ und „Casting Skin“. Für die Aufnahmen und das Mixen war noch Sascha Risseler verantwortlich, das Mastern übernahm dann die Schweden-Legende Dan Swanö. 
An der Live-Front können sie nicht nur mit Auftritten wie z.B. bei kleinen Underground-Festivals wie dem Razorblade Festival punkten, sondern auch mit der Gwar-Supportshow in der Kultstätte Zeche Carl in Essen im Juli 2010 glänzen.

In der Gegenwart angekommen

Nun, irgendwann ist die anfängliche Euphorie, der Schwung, ein wenig auf der Strecke geblieben. Die Trennung von Sascha Risseler ist wohl nicht ganz so in Frieden über die Bühne gegangen, was allerdings hier auch nicht weiter dargelegt werden soll – das ist schließlich ihre Sache. Die Band wird wohl in Zukunft auf einen Keyboarder verzichten, auch wenn trotz aller Vorbehalte gegen dieses Instrument genau dieser Sound einige charakteristische Merkmale der Band stellt. Als weitaus verheerender stellt sich allerdings der Ausstieg des Schlagzeugers Henning dar, denn bis heute konnte die Position nicht wirklich besetzt werden. Zwar steht ein aussichtsreicher Kandidat in Sicht, aber bisher haben sie in monatelanger Live-Abstinenz, der letzte Gig datiert vom Februar 2011, ganze acht Drummer angetestet – von zu jung und unerfahren bis „Ich spiele nicht mit Keyboards“ war da alles vertreten.

Das Debüt steht endlich an

Auch wenn die Suche nach einem Schlagzeuger sich schwieriger als gedacht erweist, so waren die Jungs nicht faul und haben die Arbeiten am Debüt abgeschlossen. Das gute Stück ist für 2012 anvisiert, wobei die drei Stücke der Promo von 2009 nochmals neu eingespielt und verfeinert wurden. Auf insgesamt 41 Minuten tummeln sich elf Tracks inkl. einem Intro und mit „Myself Unleashed“ (Paranoiz-Cover) und „Moonlight Serenade“ (Ninnghizidda-Cover haben sie auch zweimal die eigene Vergangenheit in die Gegenwart geholt. Die komplette Tracklist sieht dann so aus:

  • 1. War Begins
  • 2. Invasion
  • 3. Casting Skin
  • 4. Skullfuck
  • 5. Fear My Thoughts
  • 6. Myself Unleashed
  • 7. Moonlight Serenade
  • 8. This Golden Age Of Disillusion
  • 9. Die For Something (Like That)
  • 10. Amigos del RON
  • 11. Resistance Is Futile
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