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Der Pott stellt sich vor – Teil IV: Stauder Eis mit Lacky

Darkness Drummer Lacky beim Selbstversuch mit dabei

Einen Kasten Stauder-Eis bitte...äh, halt, ja wie, Stauder und Eis? Flasche Pils schon wieder im Eisfach liegen lassen? Mitnichten, raus aus dem muffigen Proberaum, raus aus dem staubigen Club, rein ins sommerliche Vergnügen, denn der unartige Bierdurst will gelöscht werden, doch eben auf Feldversuchsebene ganz anderer Art.

Tatort Deli Relli 10, nur drei Minuten fußläufig vom Essener Hauptbahnhof entfernt, wo die beiden Köche Yannick Punsmann und David Mühlhause ihr Lieblingsbier in eine Eissorte verwandelten – was gleich mal zum Kassenschlager avancierte und auch von Stauder-Chef Thomas mit einem ausgezeichneten Daumen hoch honoriert wird. So ist denn aber auch das erste Eintreffen vor Ort mit der freudigen Enttäuschung beschlagen, dass das Eis schlichtweg ausverkauft und der Schuppen bemüht ist, zügig Nachschub zu produzieren, was halt auch 24 Stunden benötigt. Zur Entschädigung werden wir mit kostenlosem und ebenfalls sehr leckerem Erdnuss- bzw. Heidelbeer-Schmand-Eis durch die Chefin Eileen Emmeluth entschädigt.

Nun gut, am nächsten Tag muss es dann aber klappen, das gestrige „ihr seid sicher wegen dem Stauder-Eis hier“ klingelt noch in den erhitzten Ohren und sorgt für ein wohlig heimeliges Vorfreudefrösteln, die Erwartung steigt immens, das vorsichtige “erst mal eine Kugel?“ hinter der Theke wird mit einem energischen „aber wohin denn, mach mal zwei Becher fertig“ und einem hinterher gezischten „wir wollen probieren und nicht nur dran schnuppern“ abgebügelt, dafür spricht der süffisante Blick Eileens zu „Sahne auf dem Stauder-Eis? Wirklich?“ wahre Gastro-Erfahrung mit abwertender Banausen-Note.

Die Verkostung ist dann schnell wie spektakulär: Die herbe Biernote ist gleich beim ersten Zungenaufstrich deutlich zu vernehmen, die sonstige Süße eines Eises kommt gar nicht erst wirklich auf – klar, ist ja auch ein Sorbet, wobei in fünf Liter Eis glatt der Inhalt von acht Flaschen Stauder von 0,33 Litern neben zahlreichen geheimen weiteren Zutaten untergemischt sind... kann man sich ausmalen, dass Eisessen hier nicht zum Kinderschlecken wird. Während sich ein Häppchen nach dem anderen genüsslich im Kehlenschlund hinter stürzt, fährt auch noch ein Stauderwagen zur Anlieferung an einer benachbarten Kneipe vorbei, die Stauder-Idylle könnte kaum besser sein und wird auch nicht durch die € 1,20 pro Kugel gemindert.

Ein Kasten Stauder-Eis? Darf man das Zeug auch während der Arbeitszeit schlecken? Fragen über Fragen, eine können wir jedenfalls noch lecker beantworten: Die ausgefallene Idee zündet ein bierherbes Feuerwerk im Rachenraum, und wenn man es auf der Zunge leicht zergehen lässt, stellt sich sogar das Gefühl platzender Kohlensäurebläschen ein. Zum Glück wird das Stauder-Eis fest ins Programm übernommen, womit Essen dann neben dem Café Nord, dem Turock, Yeah Records, der Zeche Carl, Darkness und Kreator nun eine weitere wertige Anlaufstelle hat – Darkness-Drummer Lacky und der The-Pit.de-Vertreter werden wohl des Öfteren hier einkehren.

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