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Mantus: "Requiem" in eigenen Worten

"Das lyrische Ich ist von Unsicherheit und blinden Ahnungen zerfressen"

Veröffentlichen schon bald eine neue EP: Mantus

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1. Untergang

Martin: Der Opener-Song des „Comeback“-Albums sollte sehr bombastisch daherkommen, so als ob ein Aufbruch in neue Zeiten eingeläutet werden würde. In diesem Song findet man alle Elemente, die den Stil von Mantus im Jahr 2009 ausmachen: mächtige Orgelklänge, harte Gitarren und treibende Drums verbunden mit eher zarten Streicher- und Pianoklängen zu einem melancholischen Text. Hier deutet sich auch an, dass sich der Gesang von Thalia nicht mehr in diesen ganz hohen „Heavenly Voices“-Regionen abspielt.

2. Still

Martin: „Still“ ist ein ruhiger und trauriger Song, wobei ein greifbares Gefühl von Hoffnung, oder besser gesagt von Mitleid in jedem Augenblick mitschwingt. Dieser Song behandelt den Tod, beziehungweise das Sterben eines Menschen und begleitet ihn auf diesem Weg. Es ist ein Ausdruck menschlicher Stärke, mit dem Leid eines anderen mitzufühlen und sich der Einsamkeit und der Sinnlosigkeit entgegenzustellen.

3. Sterne

Martin: Der Song ist ein Spiegel meiner eigenen Introvertiertheit. Hier findet sich das, was mir persönlich am Songschreiben wichtig ist, nämlich die Kombination aus Schwermut und romantischen Elementen. Dieser Song ist wahrscheinlich nicht so zugänglich wie einige andere, aber ich denke, er besitzt eine Tiefe, die Worte alleine nicht ausdrücken könnten. Zu dem neuen Stil von Mantus gehört unter anderem, dass ich ausschließlich tief gestimmte Gitarren verwende und dieser Song ist einer, bei dem dies sehr schön zur Geltung kommt.

4. Größer als die Sonne

Martin: Dieser Song beschreibt, zu welchen Gefühlen, zu welcher inneren Überzeugung ein Mensch fähig ist, wenn er sich verloren und von der Welt unverstanden fühlt. Die „letzte Wahrheit“, die im Song angesprochen wird, ist die Erhaltung und Behauptung des Selbst, also ein existentielles Gefühl. Deshalb vermittelt der Refrain eine Erhabenheit, die uns, allen negativen Dingen zum Trotz, diese Welt zu überwinden oder zumindest zu überleben hilft.

5. Für immer

Martin: Das ist ein Song, den ich persönlich sehr stark finde. Und bemerkenswert ist, dass er sehr einfach strukturiert ist und quasi nur von einer einzigen Melodie lebt, die sich von Anfang bis zum Ende des Songs zieht. Vielleicht ist es die Atmosphäre des Songs die so ungewöhnlich ist. Die Lyrics erzählen einmal mehr von den Abgründen meiner Seele und ich bin tief getaucht um diese Dinge an die Oberfläche zu holen.

6. Ein letztes Mal

Martin: Das ist die klassische Ballade auf diesem Album und zudem noch mit einem klassischen und immer allgegenwärtigen Thema, nämlich zurückgewiesener Liebe bzw. einer Liebe, die aus irgendwelchen Gründen nicht erwidert wird und deshalb auf Einseitigkeit beruht. Man trauert der Liebe hinterher und vergräbt sich in seinen Gedanken und Erinnerungen. Alles, was man sich wünscht, ist die Beachtung durch den anderen Menschen, denn man kann einfach nicht einsehen, dass eine Sache beendet sein soll; man kann und will nicht damit abschließen.

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