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Long Distance Calling: "Avoid The Light" in eigenen Worten

Reimut van Bonn, zuständig für die Sounds und Samples bei Long Distance Calling, spricht über die Songs des neuen Albums "Avoid The Light"

Das Coverartwork zu "Avoid The Light"

Zum Thema

1. Apparitions

Reimut: „Apparitions“ ist der erste Song, den wir fürs neue Album kurz nach den Aufnahmen zu „Satellite Bay“ geschrieben haben. Nachdem der Song stand haben wir mit dem Kopf geschüttelt, da wir eigentlich versuchen wollten, einen kurzen Song zu schreiben, denn „Apparitions“ ist der bisher längste Song, den wir geschrieben haben. Der Opener vereint für mich die meisten Genres in einem Song von uns. Rock, Prog, Momente, die an Air erinnern oder eben auch der „Black Metal“-Part sowie die Ambient-Passagen.

2. Black Paper Planes

Reimut: Von der ersten Fassung von „Black Paper Planes“ ist in der Studio-Version nichts mehr zu hören. Wir haben ewig an dem Stück gebastelt und es hat sich voll und ganz gelohnt. Als ich an den Sounds zu dem Song feilte, besuchte mich ein Freund, dem ich den Stand der Dinge zeigte. Er fand einen Part von mir so gut, dass er den Vorschlag machte, ihn doch einfach an den Anfang des Songs zu setzen, um ihm einen „deepen" Einstieg zu geben. Gesagt, getan. Die Steigerung gen Ende des Songs finde ich besonders gelungen, da passt einfach alles. Pure Weite und Tiefe.

3. 359°

Reimut: „359°“ ist der wahrscheinlich am schnellsten entstandene Long Distance Calling-Song. Am letzten Tag eines Probemarathons haben wir uns in den Proberaum geschleppt, haben nichts gesagt und einfach die Instrumente angeschmissen und gejammed. Der Song stand, abgesehen vom letzten Part. Wir haben danach nur noch die Längen angepasst. Das Ende kickt mich bei jedem Hören erneut.

4. I Know You, Stanley Milgram!

Reimut: Als wir mit unseren schweizerischen Freunden Leech ein paar Dates gespielt haben, hatten wir einen spielfreien Tag, an dem wir proben mussten, da das Studio nahte, aber noch ein Song fehlte. So konnten wir im Studio der Jungs proben und hatten die Möglichkeit, unter komplett neuen Umständen Musik zu machen. Ein Großteil des Songs entstand bei dieser einen Probe, es hat einfach funktioniert. Das Intro habe ich während einer langen Autofahrt zu einem Konzert entworfen. Für mich ist Milgram der härteste Song der Platte und lässt doch andere Einflüsse zu, wie beispielsweise die Beatbox von Luis.

5. The Nearing Grave

Reimut: Als Jonas Renkse von Katatonia uns mitteilte, dass er Lust hätte, über einen Song von uns zu singen, haben wir uns echt gefreut. Wir hatten schon den Track fertig, den wir ein wenig gesangsorientiert geschrieben hatten. Nachdem Peter auf dem ersten Album zu hören war, ist der zweite Song mit Gesang für mich keine Wiederholung. Der Song und die Vocals funktionieren anders und trotzdem wieder intensiv.

6. Sundown Highway

Reimut: Der Song hat einfach nur Groove und Drive. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, ob der Song gut genug für das Album sei. Nach mehrmaligem Hören in der Endversion und dem Livetest dieses Wochenende finde ich „Sundown Highway“ richtig stark. Da haben wir den Geist der alten Zeit geatmet.

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