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Dioramic: "Technicolor" in eigenen Worten

"Außerdem glaube ich, dass Seefahrer eher auf Rock'n'Roll/Blues/Black Metal-Riffs stehen als Ikarus"

Anton, Arkadi, Jochen (Foto: Max Nicklas)

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8. Lost In Error

Arkadi: Wieder ein Kandidat, der von einem Film inspiriert wurde. Diesmal war es „One Hour Photo“, der unserer Musik die lyrische Substanz gab. Es geht also auch im Songtext wesentlich um krankhaften Neid. Ich glaube, das ist auch der fieseste Song auf dem Album; jedenfalls ist ein bisschen Metal drin - oder jüdische Folklore? Das ist wohl wie mit Seefahrern und Ikarus.

9. Lukewarm Remains

Arkadi: „Lukewarm Remains“ wurde von Zombiefilmen wie „28 Days Later“, oder „Dawn of The Dead“ inspiriert. Das ist jedenfalls die Ausgangssituation: Man wird wach, alles ist kaputt. Eben wie in einem guten Zombiefilm. Dann geht’s ran ans Überleben. Kurt Ebelhäuser, der Produzent, hat auch ein paar Zeilen für diesen Song eingesungen und Anton hat einen Beat dafür programmiert. Als wir das Stück im Proberaum arrangierten, erwies sich vor allem der Anfang als schwierig. Bassdrum und Bass gehören da zusammen wie Bruder und Schwester.

10. Doom

Arkadi: Der ist natürlich auch fies. Wenn man schon so einen Titel wählt, dann muss man dem auch gerecht werden. In diesem Song findet sich ein Metalpart, der unseren Freunden von Fear My Thoughts, die sich ja leider bald auflösen werden, gewidmet ist. Ich glaube, der Sound im ruhigen Part von „Doom“ ist der selbe, der auch irgendwo auf „Tempo Tempo“ von Blackmail zu hören ist. „Doom“ funktioniert, glaube ich, live besonders gut.

11. Roses & Echoes

Arkadi: Eine Zeile hat Arkadis Mutter geschrieben, jedoch ohne es zu wissen. Daher bekommt sie auch keine Urheberrechte dafür. Sie sagte: „Alles ist voller Vierecke“ und Arkadi hat sich frech dieser Aussage bedient. Im letzten Refrain ist eine schöne 12-Saiter zu hören. Die erinnert an Griechen oder Zigeuner. Ich glaube, es war auch Kurts Idee, kommt also nicht von ungefähr. Der Song ist auch schon sehr alt, den haben wir erstmals, meine ich, auf dem Southside 2005 gespielt. Er hat sich aber dafür doch gut gehalten!

12. Debris

Arkadi: Der letzte und jüngste Song des Albums. Der wurde gerade fertig, als wir Anfang 2008 ins Studio gingen. Für den ersten Teil haben wir irgendwelche Weltraumsamples benutzt. Max Nicklas, unser Live-Keyboarder und Mediendesigner, singt dazu die erste Stophe. „Debris“ endet schließlich mit einem oftmals unter Musikern verpönten Fade-out. Grundsätzlich geht es in dem Song um Transzendenz, deshalb empfinde ich auch ein offenes Ende als gerechtfertigt und sinnvoll. Zwar haben wir ein paar Kleinigkeiten vergessen aufzunehmen, aber die werde ich jetzt nicht aufzählen, ich will ja nicht abschließend noch jemandem die Freude beim Hören verderben!

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