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Your Army: Ignite

Guter Independent Rock
Wertung: 7,5/10
Genre: Independent Rock
Spielzeit: 28:18
Release: 25.01.2013
Label: Intono Records / Rough Trade

Quasi als logische Weiterentwicklung von Paramore, Flyleaf und No Doubt werden Your Army angekündigt. Brit– und Indie Rock hat sich die Gruppe aus Brighton auf die Fahnen geschrieben. Durch die anfänglichen Vergleiche hängt die Messlatte natürlich hoch. Ob man da nicht zu weit vorgegriffen hat?

Jedenfalls wurde nichts dem Zufall überlassen. Die neue Platte „Ignite“ wurde von Ace, seines Zeichens Gitarrist bei Skunk Anansie, in Hannover produziert. Da kann ja jetzt nichts mehr schiefgehen. Wenn man das wenig beeindruckende Cover übersieht und sich der Musik widmet, dann ist der erste Eindruck durchaus positiv und auch die hoch gegriffenen Vergleiche wirken schnell gerechtfertigt. Ganz im Stile diverser "female fronted" Rock Bands rocken Your Army volle Power los. So energiegeladen verfliegt der erste Titel wie in ein paar Sekunden. Schon mit dem zweiten Stück zeigt das Quartett aber auch schon, dass die Briten mehr können als einfach nur kräftig zu rocken. „No Good“ lässt der Sängerin Lucy Caffrey viel Platz, um ihre Sangeskünste zu demonstrieren. Diese können sich auch hören lassen. Die Stimme der Frontfrau ist zwar etwas schrill, aber die Dame kann singen, das darf man ihr nicht streitig machen. Dabei schafft es Lucy Caffrey spielend, zwischen verschiedenen Stimmungen und Klangfarben zu wechseln.

Auch Gitarrero Chris Skelly braucht sich nicht zu verstecken. Auf „10 Seconds“ demonstriert er eindrucksvoll, dass er sein Instrument beherrscht. Allgemein können sich die Gitarrenriffs durchaus sehen lassen. Sie klingen immer frisch, offen und ein bisschen punkig-rotzig. Dafür enttäuscht das Schlagzeugspiel ein wenig. Klar, ist es nicht schlecht, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert, aber zu primitiv wirkt der Trommler dann schnell wie aus der Dose. Dass er auch anders kann, das präsentiert Andrew Hollick beim Titel „Valentine“. Die Nummer ist etwas schneller geraten und schon trumpft der Mann auf. Hier wäre also Raum für Verbesserungen. Der Sound der Platte ist, wie zu erwarten war, ziemlich perfekt geraten. Allerdings ist er auch gerade nicht perfekt genug, um die Punkattitüde nicht zu zerstören.

Stimmen nun die ganzen hoch gegriffenen Vergleiche vom Textbeginn? Nicht ganz. An Gwen Stefani kommt die Frontfrau Lucy dann doch nicht ganz ran. Das ist keine schlimme Kritik. Vergleiche mit den ganz Großen einer Szene gestalten sich fast immer schwierig. Fans aus der Indie Rock Schiene sollten sich das Teil schon mal zu Gemüte führen. Die Platte hält dem ganz großen Vergleich zwar nicht ganz stand, aber „Ignite“ kann trotzdem als gelungen bezeichnet werden. Einige Punkte hätte man anders handhaben können, aber im Großen und Ganzen kann man den Silberling als gelungen bezeichnen.  

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