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Yggdrasil: Kvaellningsvindar oever Nordroent Land

Durchschnittsware aus dem schwedischen Pagan-Underground
Wertung: 6.5/10
Genre: Pagan Metal
Spielzeit: 56:45
Release: 07.12.2007
Label: Det Germanske Folket

Aus dem tiefsten schwedischen Underground entsenden Yggdrasil vier Jahre nach dem Release ihres zweiten Demos ihr erstes, nun auch offizielles Lebenszeichen und darüber hinaus einen Gruß an all die ambitionierten Wikinger hiesiger Breitengrade, denen die neun Songs ihres Label-Debüts „Kvaellningsvindar Oever Nordroent Land“ gelten. Allerdings ist der Qualitätsstandards des Albums aus professioneller Perspektive noch recht dürftig, wenngleich die Musik alles in allem doch recht abwechslungsreich und fortschrittlich konstituiert ist. Doch der Reihe nach…

„Kvaellningsvindar Oever Nordroent Land“ beginnt recht stürmisch mit einem recht aufgeblähten Viking-Track namens „Nordens Rike“. Nette Melodien, anständige Aggressionen und angemessene Dynamik vermengen sich hier zu einem ordentlichen, aber eben nicht spektakulären Einstieg. Da machen die beiden nachfolgenden Stücke schon einen interessentaren, allerdings dazu recht kitschigen Eindruck. „Frid“ und vor allem „Kvällning Över Trolska Landskap“ sind klassische Genre-Hymnen mit traditionellen, langfristig aber auch nicht wirklich origineller erscheinenden Melodien, insgesamt aber doch ganz anständig.

Ja, ganz anständig, dergleichen manifestiert sich schließlich auch der Gesamteindruck der Platte, die musikalisch kaum Neues bietet, kompositorisch aber zumindest vielseitig und vor allem tauglich. Leider funkt der Band so manch eher biederes Zitat dazwischen, und auch der Sound könnte, ein klassisches Problem der Pagan-Szene im Übrigen, definitiv druckvoller und besser differenziert sein. Gerade in der zweiten Hälfte der CD macht sich dieses Manko erschwert bemerkbar, besonders in trägeren Songs wie „Nattens Vandrare“ und „Vinter“ die ohne den bombastischen Rahmen weit von der möglichen Effizienz entfernt sind.

Fazit: Alles in allem hat das schwedische Trio noch an einigen Baustellen zu arbeiten, wobei „Kvaellningsvindar Oever Nordroent Land“ für den Anfang sicherlich ein brauchbares Werk ist. Jedoch muss man ganz klar sehen, dass die Konkurrenz in der Folk/Paghan/Viking-Szene derzeit ungeheuer stark ist – und diesbezüglich werden die Nordmänner es mit einem vergleichsweise durchschnittlicheren Album wie diesem ziemlich schwer haben.

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