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Xtrax Clubtrax Vol. 3

Eine gute Zusammenfassung zum 20-jährigen Jubiläum von Xtrax
Wertung: 9/10
Genre: Gothic/Electro/EBM
Spielzeit: 150:20
Release: 17.07.2011
Label: Danse Macabre

Seit 20 Jahren kleidet Xtra nun die Gothic-/ Electro-Szene. Zeit ist es also, um dies zu feiern und was wäre da besser, als die Musiker der Szene zusammenzuholen und auf einer Doppel-CD zu zeigen, was die Szene zu bieten hat. Genau richtig gelesen: Eine Doppel-CD, denn auf eine CD hätte nicht das alles gepasst, was Gothic, Electro, EBM und Gothic-Metal so zu bieten hat.

Nun kann man mit so einer Compilation alles richtig, aber auch alles falsch machen, denn wenn die Auswahl zu einseitig ist, die Zusammenstellung zu durcheinander und der Zusammenhang nicht mehr erkennbar ist, dann wird so eine CD oftmals übersehen. Und wir alle erinnern uns an die vielen „Gothic-Sampler“ die man bei den üblichen CD-Läden serviert bekommt. Ein Blick aufs Cover wird noch ausgehalten, der zweite Blick auf die Zusammenstellung der Künstler dann eben nicht mehr.

Vorab lässt sich sagen, dass diese CD definitiv in jede Sammlung derer gehört, die der Szene treu ergeben sind und auch all denen empfohlen wird, die gerade den ersten Schritt durch die Tür gemacht haben. Warum das so ist? Oder warum an dieser frühen Stelle so vorgegriffen wird, ist einfach zu erklären. Ein Blick auf die beiden CDs soll dazu ausreichen.

CD1

Hier sammelt sich alles, was sich einen Namen gemacht hat in der Szene, die sich dem EBM, Electro oder Cybergoth zugeschrieben fühlen. Da sind die Urgesteine Das Ich genauso vertreten wie Neulinge wie Blitzmaschine. Hier lässt sich deutlich sehen und vor allem hören, dass diese erste CD die elektronischere Seite von Xtrax ist. „King Of Nowhere“ von Diary Of Dreams ist zwar ein toller Song, der auch in keiner Sammlung fehlen darf, wirkt aber an der Stelle zwischen Das Ich und Funker Vogt vollkommen deplatziert. Zumal „Kannibale“ und „Fire And Forget“ richtige Kracher sind.
Auch eher unbekannteren Bands wie Homo Futura und Shiv-r Raum zu gehen, passt in das Konzept und kommt gut an.

CD2

Die zweite CD macht direkt deutlich, dass auch Gitarren in der Sparte Musik ordentlich vorhanden sind. Es geht los mit der Gothic-Metal-Band aus Norwegen Leave's Eyes und auch die ewig Düster Rocker 69 Eyes dürfen selbstverständlich auf solch einer Compilation nicht fehlen. Es gibt sogar einen Schwank aus der Mittelalterecke, denn der Teufel persönlich meldet sich zu Wort und geht mit „Neigt Euer Haupt“ auf Kurs. Auf Kurs gehen auch Eisbrecher und zeigen an dieser Stelle ihren Touropener „Eiszeit“.

Es lässt sich nur sagen, wer bisher diese CD nicht im Regal hat, eine gute Zusammenfassung der letzten Jahre sucht, der ist hier exakt an der richtigen Stelle angekommen. Gesünder kann eine Mischung, die diese Sparten abdecken will, nicht aufgestellt sein.

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