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X-in June: Hall Of Truth

Stimmengewaltiges Soloprojekt
Wertung: 7/10
Genre: Elektro-Pop / EBM
Spielzeit: 55:10
Release: 20.04.2012
Label: Danse Macabre Records (Alive)

Viel Erfahrung bringt Markus Bär alias X-in June mit, denn er ist seit 1997 im Musikbusiness tätig. Anfänge gab es mit Coy Impact als One-Man-Projekt mit dem Genre Techno/ Trance und ein wenig New Wave. Weiter ging es mit Anthropist, bei der er als Bassist fungierte. 2003 begab er sich dann auf andere Wege und die Band Lost Area wurde geboren. Doch auch aus dieser Formation wuchs er heraus und seit 2011 besteht das Projekt X- in June mit anderen Tönen, aber gleichem Glanz. Bei Liveauftritten begleitet ihn Christian Beer. Der Bandname scheint recht mysteriös, heißt er eigentlich so viel, wie Projekt X, dass im Juni dieses Jahres starten sollte. Nun ist das Debütalbum eher als gedacht erschienen, doch eine Umbenennung in X- in April wird wohl nicht geschehen.

Das Debütalbum “Hall Of Truth“ besingt die vergangene Zeit und die damit gewonnenen Erfahrungen. Mit einem Pack an Tracks zeigt Herr Bär seine facettenreiche Stimme und erzählt von Lügen und Wahrheiten in der Welt.
Direkt mit “The Devil“ werden „Wahrheiten“ gesprochen. Es geht um teuflische Lügen, die jeden Menschen ergreifen und kaputt machen. Der Track hat Ohrwurmpotential, weil er eingängig und die Stimme von X-in June voller Schmerzen und somit eindrucksvoll ist.
Mit viel Trance und somit zurück zu alten Wurzeln ist der Song “Night Swim“ bestückt. Das Freiheitsgefühl, welches man in der Nacht verspürt, wird hier besungen. Um Abwechslung in die ganze Sache zu bringen, haucht hier eine nette Frauenstimme leicht ins Mikro. Der Track, genau wie “What I Feel“, ist von Gerrit Thomas (Funker Vogt) gemastert. Ziemlich schnell und mit Vocoderstimme wird der Grundstein für einen ordentlichen Clubhit gelegt.
Ordentlich auf die Mütze bekommt man bei “Words like Blades“. Erst in gewohnt ruhiger aber kräftiger Tonlage,- zum Ende hin wird es aggressiv und das Mikro bekommt eine Portion Growling ab. Worte können wie Messer sein und Menschen ziemlich verletzen. Und genau dies wird zum Ende hin sehr hörbar und der Schmerz wird herausgeschrien.

Ein gelungener Abschluss wird mit “Countdown 21“ erreicht, denn hier verbirgt sich das Thema des vom Mayakalender vorhergesagte Ende der Welt am 21.12.2012. Ob das nun auch eine Lüge oder doch die Wahrheit ist, lässt X-in June dem Hörer selbst überlassen - ein „Open End“ sozusagen. Die Auflösung kommt wohl im nächsten Album, sofern die Welt noch nicht untergegangen ist. Spacige Sounds, Vocoderstimme und eingängige Beats lassen den Körper des Hörers bei diesem Song zappeln.

X- in June ist eine klassische Band, bei der man die Tracks erst einige Male hören muss, um die Schmankerls zu entdecken. Die unglaubliche Stimmenvielfalt von Markus Bär lässt zuerst vermuten, dass es sich nicht um ein Soloprojekt handelt, sondern um eine mindestens sechsköpfige Band.
Doch die Vielfalt der Rhythms lässt zu wünschen übrig, denn zeitweise hat man das Gefühl, dass immer nur „copy and paste“ von einem Track zum nächsten gedrückt wurde.
Bei diesem Projekt ist eindeutig noch Luft nach oben und man kann sich auf das nächste Album freuen.

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