Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

:Wumpscut:: Born again

En durchaus sehr nettes und abwechslungsreiches Album
Wertung: 8/10
Genre: Industrial
Spielzeit: 72:52
Release: 13.01.1998
Label: Beton Kopf Media

Nicht mal ein Jahr nach der Veröffentlichung des (meiner Meinung nach) wohl besten :Wumpscut: Werkes "Embryodead" aus dem Jahre 1997 folgte diese indirekte Ergänzung mit dem Titel "Born again" Anfang des Jahres 1998.

„Wieso Ergänzung?", wird man sich fragen. Die Antwort ist im Grunde recht simpel und einfach, denn das hier vorliegende Album "Born again" bietet mit seinen insgesamt 14 Tracks sozusagen die tanzbaren Clubversionen der im Original doch recht düsteren und endzeitmäßig subtil-aggressiv gehaltenen Originalversionen der "Embryodead" Trackliste. Die Remixe bzw. Alternativversionen der Songs wurden sowohl von Rudy Ratzinger selbst, als auch von anderen, befreundeten Musikern angefertigt (z.B. Haujobb und Brain Leisure) und können sich insgesamt durchaus hören lassen:

Immerhin wurden insgesamt sieben der zehn "Embryodead" Songs komplett neu gemixt und eignen sich in diesen vorliegenden Versionen wie schon bereits erwähnt nun auch eher für die Tanzfläche, als es bei den apokalyptisch angehauchten Originalen noch der Fall war. In diesem Falle handelt es sich um die Songs: "Is it you", "Angel", "Golgotha", "War", "Down where we belong", "Womb" und "Embryodead" (wobei die beiden zuletzt genannten sogar je zweimal neu gemixt und hier erstmals präsentiert werden). Wie gesagt, erstmals natürlich ein nettes Experiment, das zum größten Teil auch hervorragend gelungen ist, wenn man sich etwas in die völlig neu überarbeiteten Versionen reingehört hat. Als wahre Knaller entpuppen sich m.u. die im Gegensatz zum Original recht flotte und melodische-deftige Elektroballade “Angel“ und das im Vergleich zum Original deutlich längere und mystisch klingende “Is it you“.

Das fleischgewordene und bizarre Alptraum-Meisterwerk “Womb“ liegt gar in zwei verschiedenen Versionen vor, wobei der “Born Again Remix“ sehr klangvoll und Bass-lastig daher kommt, während dagegen der “Miserable Days Mixx“ eher spartanisch in Sachen Melodie erscheint, dafür m.u. aber recht ordentlich die Bassboxen zum Kratzen und Vibrieren bringen wird.

Lediglich die folgenden drei Remixe hätte man sich evtl. schenken können: "Down where we belong" (da zu belanglos), "Thorns" (in dieser Version erstmals als nicht wirklich überzeugendes Gesangsduett mit Fabienne und Rudy Ratzinger) und "Die in winter" von Haujobb (da ebenfalls zu belanglos und eintönig). Die Originalversionen dieser beiden letztgenannten Klassiker sind aber auf dem Kultalbum "Bunkertor 7" von 1995 zu finden. Aber auch werden hier erstmals zwei bisher unveröffentlichte :Wumpscut: Stücke präsentiert: Nämlich "Wumpsex" und "Man's complete idiot", welche als durchaus gute und gelungene EBM-Instrumental-Tracks zu bezeichnen sind. Und letztendlich gibt es mit “Vaporize“ (im Original von Aghast View) noch einen sehr speziellen und krachigen :Wumpscut: Remix zu hören.

Fazit: Wie bereits gesagt und erwähnt: Insgesamt ein durchaus sehr nettes und abwechslungsreiches Album, welches speziell als Ergänzung zum "Embryodead" Album aufzufassen ist. Fans und Liebhaber tanzbarer (düster-) Elektromusik können in jedem Falle zugreifen. Neugierige, sollte vielleicht erstmals zum Original “Embryodead“ Album greifen.

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann