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Within The Tides: Homeward Through Hardship

Sehr solide Technik, etwas mehr Abwechslung könnte nicht schaden
Wertung: 7/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 19:17
Release: 30.11.2013
Label: Eigenproduktion

Kaum hat die Anlage die „Display“-EP der Grazer In This Temple verdaut, trudelt das Scheibchen der ebenfalls aus Graz stammenden Kollegen Within The Tides ein. Reichlich spät, möchte man meinen, denn „Homeward Through Hardship“ erschien bereits letztes Jahr, aber bei all den Veröffentlichungen und Print- sowie Onlinemagazinen kann man sowohl als Band, die ihre Musik durch die Weltgeschichte schickt, als auch als Schreiberling schon mal den Überblick verlieren.

Konkretisieren wir das Ganze also ein bisschen, um der Verwirrung Herr zu werden: Der Fünfer um Sänger Stevie hat sich dem melodischeren Metalcore verschrieben, was aber nicht heißen soll, dass die Jungs nicht ganz ordentlich drauflos ballern können. Dadurch, dass die beiden Gitarristen Pat und Remi zusätzlichen Gesang beisteuern, kommt Abwechslung ins Spiel und die Songs bleiben dynamisch.

Vier Tracks plus ein Intro gibt es auf „Homeward Through Hardship“ zu hören, wobei sich WTT für Letzteres vokalistische Unterstützung von einer Dame namens Stefanie Pieper geholt haben, die ihre Sache, von Pianoklängen unterlegt, äußerst ordentlich macht. Direkt im Anschluss wird einem dann „Versus Valkyrie“ um die Ohren gehauen, das mit fetten Breakdowns daherkommt und eine erste Kostprobe der Aggression gibt, die uns auf den restlichen Songs noch erwartet. Auch die ersten Klargesänge werden hier präsentiert, driften glücklicherweise nicht in Kastraten-Höhen ab, sondern fügen sich schön stimmig in das deftige Gebrüll ein.

„From Hands And Hearts“ schlägt in eine ähnliche Kerbe, die hier nicht ganz so gekonnt umgesetzt wird wie beim ersten Song, dafür gibt es in den letzten 40 Sekunden aber noch ein geiles Basssolo, wunderbare Shouts und Breakdowns zu hören. Doof, dass das erst so spät passiert, aber noch ist die EP ja nicht zu Ende.

„Evermore“ besticht durch eine sehr einprägsame Leadgitarre, die wunderbar unheilvoll die aggressiven Vocals unterstützt und beim klaren Gesang aussetzt. Stevie verzettelt sich nicht in einseitigen Growls, sondern keift auch mal in ganz anderen Gefilden, was natürlich positiv ins Gewicht fällt. Es gibt doch kaum was Schlimmeres als einen Shouter mit einer heftigen Stimme, der sich dann in der Monotonie verliert.

Technisch kann man auch beim finalen „Aeon And Anon“ nicht meckern. Flirrende Gitarrenparts, ein tightes Drumming, auch die diversen Sänger arbeiten quasi Hand in Hand – ein bisschen mehr Abwechslung innerhalb der EP hätte man sich jedoch gewünscht. Pluspunkte gibt es aber allein schon für das schöne Intro, das einen nicht zu vernachlässigenden Wiedererkennungswert besitzt.  Within The Tides können einiges, ausbauen kann man ja immer noch. Vielleicht auf einem „richtigen“ Album…?

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