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Within Temptation: An Acoustic Night At The Theatre

Ein Muss für Fans und ein Sollte für den Rest
Wertung: 9/10
Genre: Unplugged Symphonic Rock
Spielzeit: 54:56
Release: 30.10.2009
Label: Columbia / Sony Music

Gerade mal ein Jahr ist es her, seit Within Temptation ihre Fans mit der Blu Ray / DVD / CD „Black Symphony“ beglückten. Nun gibt es das nächste Live-Album in Form von „An Acoustic Night At The Theatre”. Geldmache, fragen sich da natürlich einige. Offiziell zur Überbrückung bis zum neuen Album, welches für 2010 geplant ist, soll die neue Scheibe die zeitliche Lücke schließen.

Hier erwartet den Fan eigentlich das komplette Gegenteil, wie es auch „Black Symphony“ erhalten hat. Der Bombast ist der geradlinigen, akustischen Präsenz gewichen. Robert Westerholt meinte im Vorfeld, dass ihm vor dem Gig schon ein wenig mulmig gewesen wäre, da das Publikum ja auf Stühlen sitzend deutlich konzentrierter auf die Musik achten würde. Dies hätte natürlich den Nachteil, dass auch kleine Fehler deutlich eher auffallen, da das Publikum nicht durch Spezialeffekte oder die allgemeine Unruhe abgelenkt wird. Also muss man präziser spielen und das hört sich auf dem vorliegenden Tondokument auch nahezu perfekt an.

Sharon den Adel steht somit auch noch deutlich mehr im Blickpunkt, da ihre Stimme in dieser musikalischen Form noch deutlicher zum Tragen kommt. Aber wer Sharon kennt, der weiß, dass dies kein Problem darstellt. Zu gut ist das niederländische Goldkehlchen. Positiv dazu gesellt sich ein Cello und eine Violine, die dem Ganzen einen zusätzlichen warmen Anstrich geben.

Auf die einzelnen Songs genauer einzugehen, dürfe eigentlich nicht nötig sein, denn es handelt sich bis auf eine Aufnahme quasi um ein Best Of-Album. Irgendwie klar, aber dennoch zu erwähnen ist, dass „Somewhere“ mit Anneke van Giersbergen und „What Have You Done“ natürlich mit Keith Caputo angereichert wurden. Die Songs versprühen hier einen etwas anderen Charme als in ihren plugged Versionen. Da das Publikum aber recht diszipliniert ist, hat man stellenweise fast den Eindruck einer Studioaufnahme, da immer nur ab und zu die Fans zu hören sind. Dies liegt aber hauptsächlich daran, dass dies hier wirklich perfekt klingt. Der Sound ist sehr gut und sorgt für ein audiophiles Klangerlebnis. Aufgrund der digitalen Bemusterung werden die Publikumsreaktionen natürlich ausgeblendet. Ich gehe hier jetzt einfach davon aus, dass das auf dem finalen Produkt nicht der Falls sein wird, denn ansonsten würde wohl einiges an Stimmung beim Hören zerstört werden.

Wollen wir uns nun aber dem einzigen neuen Song widmen. Eine wirklich tolle Nummer mit viel Flair. Sharon den Adel singt hier im Duett mit Chris Jones. Eine weitere tolle Nummer, die hier zwar nicht in einer Live Version vorliegt, aber auch so unheimlich gut als Studiostück rüberkommt. Eine tolle Nummer, die sicherlich auch in einer komplett gepluggten Version einiges zu bieten hätte.

Fazit: Within Temptation haben wieder einmal ein tolles Album abgeliefert, auch wenn ich gerade bei Akustikalben gerne etwas mehr Publikum präsent im Gehörgang hätte. Dies ist natürlich bei der eher symphonisch ausgelegten Musik schwieriger als bei reinen Rocksongs. Der Sound ist brillant, ebenso wie die Band. Der neue Song „Utopia“, welcher am 23.Oktober als Single veröffentlicht wird, ist so stark, dass er sich wohl schnell in die Setlist von Within Temptation integrieren wird und da nicht mehr verschwindet. Ich muss zugeben, dass ich mich schwer tue, hier eine Wertung abzugeben, aber 9 von10 Punkten gehen je nach Stimmungslage durchaus in Ordnung.

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