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Wig Wam: Wall Street

Rock'n'Roll forever!
Wertung: 8.5/10
Genre: Hard Rock/Glam Rock
Spielzeit: 42:03
Release: 18.05.2012
Label: Frontiers Records/Soulfood

Die Norweger Wig Wam treiben nun seit 2001 ihr musikalisches Unwesen und konnten in der Zwischenzeit schon einige Male für Aufregung sorgen. Zweimal hat sich die Gruppe schon beim Eurovision Song Contest für Norwegen beteiligt. Beim ersten Versuch kam die Band zwar noch nicht über die Vorentscheidung im eigenen Land heraus, aber bereits im darauffolgenden Jahr 2005 konnte die Gruppe den nationalen Wettbewerb gewinnen und in Kiew immerhin noch den neunten Platz einfahren.

In Norwegen sind Wig Wam spätestens seitdem eine Art Nationalhelden. Mit ihrer melodiösen Rockmusik konnten sich die vier Musiker in die Herzen ihrer Landsleute spielen.

Diesen Status zu erhalten oder gar zu verbessern werden Wig Wam mit ihrer neuen Platte „Wall Street“ versuchen. Mit elf Liedern und 42 Minuten Spielzeit stimmen zumindest schon einmal die äußeren Voraussetzung für ein gelungenes Album. Ob allerdings auch die inneren Werte überzeugen können, das gilt es in Erfahrung zu bringen.

Das Album startet recht schwungvoll. „Wall Street“ und „OMG! (Wish I Had A Gun)“ präsentieren sich als melodieschwangere Mitsingnummern, die schön ins Ohr gehen und dort ihre Wirkung entfalten.  Fronter Glam präsentiert sich mit sauberer und druckvoller Stimme. Die Gesangslinien sind jetzt nicht so aufwändig, aber trotzdem bedarf es einigem Können, so sauber zu singen. Des Weiteren klingt die Stimme recht natürlich, was entweder auf einen guten Sänger oder einen guten Tontechniker zurückzuführen ist. In der Vergangenheit hat Glam aber vor allem auch live bewiesen, dass er sich vor niemandem verstecken muss.

Die Gitarrenarbeit auf der CD lässt geringfügigen Raum für Kritik. Die regulären Riffs sind leider oft etwas primitiv gehalten. Natürlich ist der Sinn von Begleitriffs der, den Gesang zu unterstützen. Allerdings hat dieser das gar nicht nötig und die Gitarristen beweisen so oft, dass sie extrem viel mehr Potential haben als das Rhythmusgeklampfe, welches sie meist liefern. Die Soli sind im Gegenzug allesamt Kunstwerke.

Im weiteren Verlauf verliert die Scheibe etwas an Fahrt. „Victory Is Sweet“ ist schon eine sehr getragene Nummer, die eher melancholisch daherkommt. Zum Glück wird das Tempo recht schnell wieder angezogen. „Wrong Can Feel So Right“ oder auch die leicht funkige Nummer „One Billion Enemies“ sind perfekte Beispiele hierfür.

Zum Schluss hin legen Wig Wam noch ein paar richtig fette Nummern auf. „Try My Body On“ und „Natural High“ können noch einmal richtig mit ihren Melodien und dem ausgefeilten Songwriting überzeugen. Der letzte Song, „Things Money Can’t Buy“ ist dann noch eine sehr geile Abwechslung, bei der die Gitarristen ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen.

„Wall Street“ ist eine perfekte Platte für alle Anhänger der harten Rockmusik der achtziger Jahre. Es gibt jede Menge Rock, Gitarrensoli, Gepose und ein leicht theatralisch angehauchtes Songwriting. Die perfekte Musik für die sommerliche Autofahrt.

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