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Voodoma: Rebirth

Düster-Metal voraus
Wertung: 8.5/10
Genre: Dark-Metal
Spielzeit: 33:48
Release: 21.10.2011
Label: Eigenproduktion

Da sind sie wieder, die Düster-Metaller aus dem Düsseldorfer Raum - Voodoma melden sich zurück mit dem Album „Rebirth“. Die Wiedergeburt bringt direkt elf Songs mit und geht dem eingängigen Titelsong „Rebirth“ los. Nach einem instrumentalen Einstieg, welcher die Power schon einmal offenbart, setzt der Gesang ein und wer an dieser Stelle noch nicht gemerkt hat, dass die Geburt im vollen Gange ist, der sollte spätestens mit dem kraftvollen Gesang Bescheid wissen. Allen anderen ist echt nicht mehr zu helfen. Der Song setzt sich fest und der Refrain lässt einen nicht mehr los. Super Einstieg, hoffentlich ist an dieser Stelle aber noch nicht alles an Pulver geschossen. Aber der Song macht schon einmal richtig Spaß.

„Valkyria“ beginnt zurückhaltender, was aber nicht an zu wenig Pulver liegen dürfte. Hier wird einfach mit dem Hörer gespielt. Inhaltlich wesentlich düsterer als noch der Einstieg, kommen wir nun näher an die düsteren Aspekte der Band Voodoma. Aber auch „Valkyria“ dürfte sich direkt einen Platz im Ohr des Hörers suchen und diesen nicht mehr hergeben. Wer die Vorgänger-Alben kennt, ahnt sicherlich, was noch zu erwarten ist und Voodoma kommen dem nach.
Beim nächsten Track gibt es ordentlich elektronische Untermalung: „The Devil Dances“ kommt flott daher und auch, wenn ich mich nun tierisch wiederhole, der nächste Ohrwurm ist hier geboren, gleichzeitig bis hierher der stärkste Song der Platte. Erinnerungen an andere Elektro-Rock-Gruppen werden wach, namentlich z.B. Apoptygma Berzerk

Hervorgehoben werden sollten auch „Soulsleeper“ und „Sandman“. Letzteres beginnt wie eine Spieluhr, die vermutlich bei jedem über dem Bett gehangen hat. Dann aber ist Schluss mit lustig oder besser lieblich schlafen. Die Dark-Metaller zeigen nämlich anschließend, was ihre Gitarren so können und somit ist es vorbei mit „lalelu“. Der erst genannte Song „Soulsleeper“ ist ganz Voodoma, rockig mit Ecken und Kanten und gut aufgestellt.

Mit „Rebirth“ ist den Düsseldorfern erneut ein Coup gelungen; das Album sollte in jedem Goth-Rock-Metal-Regal stehen und die Player sollten ihre Laser tief eingraben. Es lohnt sich. Glücklicherweise wird die Veröffentlichung von „Rebirth“ auch von einer umfangreichen Tour begleitet, man kann also direkt bestaunen, was die Jungs live drauf haben.

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