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Von Einst: Prophezeiung der Ahnen

Mitreißende Melodien bei tiefer Melancholie
Wertung: 7.5/10
Genre: Orchestral Instrumental
Spielzeit: 24:23
Release: 08.08.2011
Label: Eigenproduktion

Von Einst ist ein Ein-Mann-Projekt aus Frankfurt am Main, dass sich der instrumentalen Musik verschrieben hat. Michi von Einst fungierte dabei als alleiniger Multi-Instrumentalist und beschert damit nun dem Interessierten ein hörenswertes Werk samt ergreifender Atmosphäre und schönen Melodien.

„Prophezeihung der Ahnen“ kommt als klassisches Intro daher – ruhig am Anfang, gefolgt von symphonischem Metal und passendem Solo am Ende. Die weitgehend instrumentalen Stücke werden zu Beginn mit einem Flüsterreim aufgelockert. Weiter geht es mit einem melancholischen Stück auf dem Klavier. „Der Toten Tränen“ hat eine wundervoll erhabene Atmosphäre, die sich im späteren Verlauf dank zart angezerrter Gitarre zu steigern vermag.
Ein Filmzitat (Der Redakteur tippt auf einen Dialog aus „X-Men“ aus dem Jahr 2000 zwischen Magneto und Roque) leitet das deutlich rockigere „Nutzlos Wie Frieden“ ein. Die Melodie wird dabei von an Dark Wave erinnernden Synths getragen. Ein ruhiger Part unterstreicht die Reichhaltigkeit an Facetten auf der CD - mitreißend. Eher im Midtempo angesiedelt ist da „Finsterkeit“, das zunächst etwas uninspiriert daherkommt, aber schon ab der Mitte packt die Melodie den Hörer und will ihn bis zum Schluss nicht mehr loslassen. Ein überraschendes lateinamerikaneskes Zwischenspiel der Gitarre rundet das Ganze ab.

Nach ruhigem Läuten von Kirchenglocken startet „Tal Der Kreuze“ mit einer treibenden Melodie durch. Auch wenn man es wohl als etwas eintönig empfinden mag, dass die Synthie-Melodien in der Form immerwährend wiederholt werden, irgendwie ist das dennoch äußerst stimmig. Aber deutlich antreibender ist dann wieder „Veiovis“ mit dessen prägender Klavier-Melodie. „Memento Mori“ schließt die CD mit kirchlicher Erhabenheit ab. Orgeltöne ertönen dramatisch zu rhythmischem Schlagzeug, ehe das Keyboard wieder die Führung übernimmt.

Mit der CD „Prophezeiung der Ahnen“ und dem Projekt Von Einst hat Michi von Einst bewiesen, dass er enorme musikalische Qualitäten aufweist. Die Atmosphäre der Stücke ist über jeden Zweifel erhaben, die Melodien sind mitreißend und packend. Allen Stücken liegt eine tiefe Melancholie zu Grunde, die durchaus mit einer pessimistischen oder gar misanthropischen Grundhaltung einhergeht. Musikalisch ist die CD im seichten Symphonic Metal mit Einflüssen anderer dunkler Genre angesiedelt. Von Einst ist jedem Anhänger wärmstens zu empfehlen, aber auch Fans von Keyboard-geprägter Instrumentalmusik.

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