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Vlad In Tears: After The End

Wie man Dracula zum Heulen bringt (ein Einakter in Moll)
Wertung: 5/10
Genre: Symphonic-/Gothic Rock/Metal
Spielzeit: 41:58
Release: 30.11.2005
Label: Eigenproduktion

Vlad In Tears heißt eine neue italienische Band, die sich anschickt, im Genre Gothic-/Symphonic-Metal mitzumischen. Beim ersten Durchhören der CD hatte ich wenig Freude, sondern wirklich nur Tränen in Augen (Der gute alte Vlad Dracul hätte die wohl auch gehabt). Fast war ich geneigt, die CD sofort aus dem Player zu entfernen. So sehr hat mich das Gehörte genervt. Aber tapfer wie ich nun einmal bin, habe ich bis zum bitteren Ende durchgehalten. Und dann kam die Frage in mir auf, was das gerade war – ein Alptraum in Musik gefasst!? Vermutlich.

Da man jedem in diesem Leben eine Chance geben soll, habe ich dies auch mit der CD getan. Also noch ein zweiter und dritter Durchlauf für die Mugge von Kris (voc, piano), Dario (b), Alex (g) und Mikele (dr). Und was soll ich sagen – der Schmerz ließ deutlich nach, änderte aber nichts an der Qualität der Musik.

So ziemlich alles, was die vier Herren anbieten, ist munter aus den genre-typischen Ingredenzien zusammengestückelt und leider auch geklaut. Ich bin überhaupt kein Freund der Vergleichs – Keule, aber heute wird damit ausnahmsweise mal zugeschlagen. Der Gesang orientiert sich in weiten Teilen an Mr. HIM – besser als Ville Valo bekannt. Musikalisch bewegt man sich auf ausgetretenen Pfaden irgendwo zwischen den Landsleuten von Rhapsody (Ich glaube die haben sich umbenannt) und Nightwish/Within Temptation. Den Rest der Aufzählung spare ich mir, sonst würden wir mit dem „Who is who“ der oben angeführten Gattung enden. Nichts Neues aus dem Land von Pasta und Parmesan.

Die Crux bei dieser CD ist, das man andauernd das Gefühl hat, all das Gehörte bereits zu kennen. Und das ist etwas, dass ich überhaupt nicht mag. Es mangelt vorne und hinten am Versuch, das schon Bekannte wenigstens geschickt zu kombinieren oder etwas Eigenes in die Musik einzubringen.

Diese Arbeit wurde gründlich vergeigt. In der Schule gäbe es eine Sechs – hier gibt es ein paar Gnadenpunkte. Der Band kann ich nur empfehlen, sich nochmals im Probenraum einzusperren und über ihr Wohin nachzudenken.

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