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Visions Of Atlantis: Maria Magdalena

Den Titel hatten wir doch schon mal?
keine Wertung
Genre: Symphonic Metal
Spielzeit: 27:26
Release: 21.10.2011
Label: Napalm Records

„Maria Magdalena“ oder es weihnachtet sehr? Was steckt hinter dem Titel, den Visions Of Atlantis uns auf ihrer neuen EP präsentieren? Bei dem Namen öffnen sich doch direkt zwei verschiedene Schubladen: die christliche, nämlich die Freundin Jesus' und da war zum anderen doch in den Achtzigern mal ein Titel von Sandra, der so hieß. Popsongs neu zu vertonen ist ja immer mal wieder eine Idee auch im Metal und so nahmen sich die Österreicher tatsächlich den Achtziger-Hit vor und gaben ihm ein neues Gesicht. Ist es ein Wagnis den Song, der damals im Radio rauf und runter lief, anzupacken und ihn in ein metallisches Gewand zu stecken? Mit Sicherheit, denn die Gefahr, dass es zu poppig klingt, ist nahe. Dessen waren sich sicher auch Visions Of Atlantis bewusst. 

Nun denn, der Song erklingt und greift direkt mit harten Takten an. Die Gitarren überschlagen sich, das Schlagzeug gibt den Weg vor und schon erklingt Maxi Nils Stimme. Die Begriffe wie elfenhaft und zauberhaft sind mittlerweile so dermaßen abgestumpft und dennoch ist man geneigt, genau diese wieder hervorzukramen. Sie hat einfach richtig Klasse. Wie schon bekannt und als ein Markenzeichen der Österreicher erklingt aber dann auch direkt ihr Duettpartner Mario Plank und schon hat der alte Song ein neues Gewand, was ihm so viel besser steht, als der Achtziger-Hit. Kein Wunder, bei der Power, die wir hier präsentiert bekommen. 

Nun ja, bei der Neuerscheinung „Maria Magdalena“ handelt es sich um eine EP, die ja vor allem Lust auf mehr machen soll und Visions Of Atlantis verwöhnen den Hörer direkt, denn insgesamt sind sechs Songs auf der kleinen Scheibe. Der Einstieg hätte nicht besser sein können, geht es mit „Melancholia“ ähnlich weiter. Zwar hat der Song nicht mehr die Kraft, braucht er aber bei dem Text auch nicht, denn wo es um Melancholie geht, darf es ruhig sanfter zugehen. Stimmlich machen Maxi und Mario wirklich alles richtig und sie ergänzen sich hervorragend. Diese Symbiose scheint füreinander gemacht.

Ähnlich gesanglich ganz weit vorne sind die übrigen Songs; durch den Duettcharakter, der durchgezogen wird, unterscheiden sich Visions Of Atlantis auch von Bands dieses Genres. Maxis Stimme wirkt zudem noch etwas facettenreicher als die von Mario und es macht Spaß, den beiden zuzuhören, die Höhen und Tiefen direkt mitzuerleben.

„Last Shut Of Your Eyes“ sollte den Fans der Band bekannt vorkommen, jener Song bekommt für die EP einen neuen Anstrich und kann ebenso überzeugen wie die alte Version. Dann ist es mit „Beyond Horizon“ aber auch schon zu Ende. Mit fast 30 Minuten Spielzeit kann sich die EP auf jeden Fall sehen lassen, der Inhalt ist gute Arbeit und wird den Fans gefallen, aber auch Fans des Symphonic Metals, die bisher Halt gemacht haben vor den Österreichern, sollten mal ein Ohr riskieren.

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