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Visions of Atlantis: Delta

Zehn neue Songs, die nicht komplett überzeugen
Wertung: 8/10
Genre: Symphonic Metal
Spielzeit: 43:49
Release: 18.02.2011
Label: Napalm Records

Zehn Songs verstecken sich im „Delta“. Besser gesagt, das neue Werk von Visions Of Atlantis enthält zehn brandneue Tracks, denn eigentlich sind die Songs direkt erkennbar über das Booklet des neuen Werks und werden auch ohne zu murren vom Laser des CD-Players erkannt und gespielt. Der vierte griechische Buchstabe steht für das Album, welches vier Jahre nach dem Werk „Trinity“ erscheint - ein Schelm, wer Böses oder eine Strategie dabei erkennt. Mitte 2010 ging es ins Studio, um das Album aufzunehmen und wenn schon bei der Namensgebung so viel Wert auf Details gelegt wurde, so sollte sich dies doch im Album wieder finden?

Visions Of Atlantis stehen für Symphonic Metal und verstanden es schon in ihren anderen Veröffentlichungen, harte Gitarren mit wunderbar arrangierten Orchesterelementen zu vereinen. Auch bei „Delta“ haben sich die Musiker aufgemacht, diesen Pfad wieder zu erklimmen. Es galt wohl, monströse Melodien zu kreieren, denn von den zehn vorhandenen Songs sind sechs über vier Spielminuten lang und „Memento“, der zweite Song des Albums, kommt gar mit über sechs Minuten Spielzeit daher.

Diese langen Spielzeiten und pompösen Melodien ermöglichen es dem Hörer nicht, die Songs direkt zu packen - ganz im Gegenteil, nach den ersten Durchgängen erscheint ein Song wie der andere. Leider treten hier auch die Stimmen von Maxi Nil und Mario Plank in den Hintergrund. Der Gedanke "Das ist bekannt, wann kommt etwas Neues?", drängt sich immer wieder auf. Aber es wäre unfair, nun weiterzugehen, denn „Delta“ hat Hochkarätiges im Gepäck.

Gesanglich enthält „Delta“ Duette zwischen Mario und Maxi, die durchweg bis zu dem instrumentalen Zwischenstück „Sonar“ an Bands wie zum Beispiel Nightwish erinnern. Maxis Stimme ist dabei nicht so weit wie die einer Tarja. Auch wenn sie versucht, diese Töne zu singen, wie in „Memento“. Hier kommt es ihr zugute, dass Mario mit seinen aggressiven Vocals dann zu Hilfe eilt. Zusammen gibt es ein gutes Bild ab. Alleine scheint es, als erginge es Maxi wie Atlantis. Das Zusammenspiel erweist sich über die gesamten neun Songs als gute Basis. In „Reflection“ versucht Maxi aber beispielsweise nicht, die ganz hohen Töne zu singen und klingt so wesentlich authentischer. Auch in „Twist of Fate“ gelingt es ihr zu gefallen.

Der griechische Buchstabe kommt mit fast 50 Minuten Spielzeit aus, einen richtigen Dauerbrenner liefert das Album jedoch nicht. Es ist sauber aufgenommen, die Texte sind plausibel, die Abmischung und der Wechsel zwischen Gitarre, Schlagzeug und Orchester kommt glaubwürdig rüber und verleitet einen, das Album immer wieder zu spielen, denn auch wenn kein Dauerbrenner dabei ist, wird es nicht langweilig.

Saubere Arbeit muss den Österreichern zugestanden werden und sie brauchen sich nicht vor Bands wie Serenity oder Sirenia verstecken.

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