Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Violence Unleashed: Spawned To Kill

Kein Album, was die Welt verändern wird
Wertung: 7/10
Genre: US - Death Metal
Spielzeit: 39:44
Release: 16.06.2007
Label: twilight

Kompromisslosen US – Death Metal der besseren Sorte knüppeln uns Violence Unleashed auf „Spawned To Kill“ um die Ohren. Violence Unleashed ist das Projekt von Eradicate – Gitarrist Felix, der hier für Gitarre und Bass verantwortlich ist. Da dies allein im Regelfall kein Death Metal - Album macht, hat er sich mit Thomas Thede (Vocals), Thomas Tretow (Gitarre) und Yanic Bercier (Drums) drei technisch überaus versierte Session - Musiker ins Studio geholt. Gerade diese technischen Fähigkeiten führen dazu, dass man sich doch weit vom Genre – Einheitsbrei entfernen kann, auch wenn Violence Unleashed noch nicht ganz in Cannibal Corpse oder Malevolent Creation Sphären vordrängen können. Und besonders die Kannibalen scheinen es Violence Unleashed angetan haben, denn nicht nur „lyrisch“, sondern auch musikalisch sehe ich die deutlichsten Parallelen zwischen beiden Bands.

Was dies bedeutet, dürfte ebenfalls allen klar sein: mörderische Grunts, tiefe Gitarren, ultra – harte Blastattacken und sehr „spezielle“ Songtexte. Klar, das Rad erfinden Violence Unleashed auf „Spawned To Kill“ mit Sicherheit nicht neu und auch hat das Album so seine Längen (was auf die zu kurz kommende Abwechslung zurückzuführen ist), aber brutale Songs wie „Several Suicide Solutions“, „Brainless Zombie Wankers“ oder „I Deserve To Kill“ machen trotzdem unheimlich Spaß und dürften Genre – Freunde auf jeden Fall ansprechen. Nochmals möchte ich unbedingt die instrumentalen Fähigkeiten der Band loben, denn die kurzen Solo – Einlagen und die wilden, unerwarteten Breaks haben es ganz einfach in sich. Ein perfektes Beispiel gibt in diesem Kontext die Dampfwalze „Spawned In Acidvats“ ab, die alles mitbringt, was guten US - Death Metal ausmacht.

Es gibt allerdings doch noch ein paar Kritikpunkte, die man so nicht übersehen kann. Zum einen fehlt mir einfach noch die eigene Identität verbunden mit einem wirklichen Wiedererkennungswert. Zum anderen bleiben Violence Unleashed, was den Sound anbelangt, doch qualitativ klar hinter den Großen der Szene zurück. Dieser ist zwar alles andere als schlecht, aber auch lange nicht so „high – end“, wie man es von den letzten Veröffentlichungen im Death Metal – Sektor gewohnt ist.

Fazit: „Spawned To Kill“ ist kein Album, was die Welt verändern wird und sicherlich auch keins für die Ewigkeit. Doch trotzdem werden Genre – Fans unheimlich Freude an diesem brachialen Gemätzel haben, weswegen ich jedem empfehlen würde, sich schleunigst mit Violence Unleashed vertraut zu machen.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna