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Vicious Art: Pick Up This Sick Child

Black und Death Metal vom Allerfeinsten
Wertung: 10/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 44:18
Release: 04.04.2008
Label: Mighty Music

Was bei Vicious Art als Erstes auffällt, ist die Besetzung – hochkarätig, möchte man sagen. Namen wie Entombed, Dark Funeral oder Grave dürften so manchem Metalfan das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Wenn sich dann Musiker mit diesem Background zusammentun, erwartet man natürlich einiges vom zweiten Album der Band.

Vicious Art – der Fünfer aus Schweden – machen Death Metal, der ordentlich aggro rüberkommt und textlich einiges zu bieten hat. Das dieser Tage veröffentlichte „Pick Up This Sick Child“ dürfte die Latte für Neuveröffentlichungen in diesem Bereich um einiges höher legen. Die Mischung aus kompromisslosem Death Metal mit einigen Black Metal-Ambitionen machen dieses Album zu einem abwechslungsreichen Bollwerk der schwedischen Dunkel-Tod-Szene.

Los geht`s mit „Tombstone Grind“ und dieser Song gibt gleich den Ton der Platte vor – hart und düster. Abwechselnde Stimmen runden die Sache ab und machen direkt Lust auf viel mehr.

„Murderer“ ist schnell und gnadenlos. Von Anfang bis Ende geht es hier ans Eingemachte. Schnelle Gitarren, die nach vorne gehen, dazu die abwechselnde Stimme – mal krächzend, mal grunzig – und die perfekt gesetzten Riffs machen diesen Titel tatsächlich zu einem richtigen Kracher, der schwer aus den Gehörgängen zu verbannen ist.

Nach dem etwas langsameren „We`re Both Into Killing Me“ knattert das Album mit „Chewing Gunpowder“ wieder rasant weiter. Dieser Song fetzt einem das Hirn weg. Schnell, schneller, „Chewing Gunpowder“. Richtig genial!

Ein weiteres Highlight des Albums setzt der Titel „And Bent Down For Years“. Hier kommt der Gesang ziemlich krank daher, musikalisch gibt es wieder schnelle Gitarren und fette Drums. Der nächste Track „Chain Hooks Falling“ ist sehr eingängig und besticht durch aggressiven Gesang und ein ausgefeiltes Riffing. Auch hier geht`s ans Eingemachte und gefällt einfach.

Fazit: Man kann bei diesem Album wirklich sagen, dass alles passt. Klar, weniger dürfte bei diesen Jungs auch nicht kommen, aber es gibt ja verdammt viele hochkarätige Musiker, die sich in neuen Bands verzetteln. Auf „Pick Up This Sick Child“ stimmt einfach alles und ich zögere nicht, die volle Punktzahl zu verteilen. Für mich die erste Neuentdeckung des Jahres.

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