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Vhorthax: Nether Darkness

Russisch düster
Wertung: 6/10
Genre: Black/ Death Metal
Spielzeit: 19:36
Release: 05.01.2018
Label: Iron Bonehead

Mit „Nether Darkness“ liegt die Debut-EP der russischen Black/Death Metaller Vhorthax vor. Neben Intro und Outro enthält diese vier vollwertige Lieder. Gespielt wird extremer Metal, der sich irgendwo in der Schnittmenge von Black Metal und Death Metal verorten lässt. Dabei ist den Russen die Atmosphäre sehr wichtig. Nach dem düsteren Intro „Altar I“ muss sich der Hörer beim ersten vollwertigen Lied „The Levitating Tomb“ nochmal weit über eine Minute gedulden, bis er vermeintlich in die richtige Stimmung gebracht wurde und es endlich mit dem eigentlichen Song losgehen kann. Auf der gesamten EP wirkt es, als ob Vhorthax sehr darauf bedacht waren, düster und okkult zu klingen. Dies ist ihnen auch durchaus gelungen, der Black-Death-Metal-Mix auf „Nether Darkness“ hört sich durchweg sehr fies und düster an. Stellenweise vielleicht etwas zu sehr um die Stimmung bemüht, aber nie so sehr, dass es peinlich wäre. Zumindest was die Musik angeht nicht peinlich, textlich kann man das schwer beurteilen, da man bei diesem heiseren Geröchel rein gar nichts versteht.

Aber zurück zum Beginn der EP: Nach Intro und Einführung in den ersten Song geht es mit ordentlich Blastbeats los, dazu Black-Metal-Gitarren und ein sehr heiseres Geröchel. Letzteres bleibt während der gesamten Spieldauer der EP mehr oder weniger unverändert und stellt so etwas wie einen roten Faden dar. Musikalisch erfreuen Vhorthax mit einigen Variationen bei der Geschwindigkeit. Ihre stärksten Momente haben sie, wenn das Tempo etwas gedrosselt wird und die Herren gemächlich und zäh wie fließende Lava daher rumpeln. Kleinere Gimmicks wie beispielsweise die klerikal anmutende Frauenstimme in „Stabat Mater“ unterstützen die Düsternis auf „Nether Darkness“ gelegentlich.

Der Sound geht in Ordnung, insgesamt ist er vielleicht etwas dumpf und entfaltet nicht die ganze potentielle Schlagkraft, die dem Material auf der EP innewohnt, dafür kommen die „dumpfen“ Klänge der düsteren Atmosphäre zugute. Insgesamt ist das alles nicht schlecht, stellenweise sogar mehr als das, aber so voll und ganz überzeugt das Material nicht, da man das nicht nur alles schon einmal gehört hat, sondern es vor allem auf höherem Niveau gehört hat.

Fazit: Vhorthax legen ein ordentliches Debut vor, man darf durchaus gespannt sein, was in den kommenden Jahren folgt. 

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