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Verdict: Assassin : Nation

Nicht neu, aber solide
Wertung: 7/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 43:07
Release: 01.11.2009
Label: Eigenproduktion

Manche Bands haben es einfach nicht leicht – oder sind anspruchsvoll, was Labeldeals angeht. Verdict sind bereits seit Jahren bekannt, haben sich eine solide Fanbasis und darüber hinaus einen hervorragenden Ruf als eine starke Liveband erspielt und schon das ein oder andere gute Album veröffentlicht – dennoch stehen sie nun wieder ohne Label da. Doch das ändert nichts daran, dass das neue Album wieder überzeugen wird; acht neue Songs mit zusammen einer knappen Dreiviertelstunde Spielzeit und ein detailliertes Artwork samt achtseitigem Inlay mit Fotos und den Songtexten sollten jeden Fan zufriedenstellen.

Musikalisch ist der recht druckvoll produzierte Sound immer noch beim Death und Thrash angesiedelt, die Riffs sind nicht übermäßig speziell, aber durchweg solide und stets treibend. Ein ansehnlicher Groove in den Songs wird zudem durch das variable Drumming garantiert, welches ab und an – beispielsweise bei dem Song „Acid Trip“ an Bands wie No Consequence erinnert. Auch wenn die Riffs wie bereits erwähnt nicht unfassbar neu und umwerfend sind, so sind sie doch angenehm abwechslungsreich: Der Track „Waiting For Salvation“ weist eindeutig Melodic Death Metal-Aspekte auf, „The Creed“ kommt auch gut ohne das ‚Melodic‘ aus und „Assassin : Nation“ wartet sogar ansatzweise mit Black Metal-Passagen auf. Einige Core-Elemente wie Breakdowns oder schleppendere Doom-Riffs sind ebenso zu finden und oftmals gleich in einem Song zusammen vermengt worden, was leider ein wenig zu Lasten des so beliebten roten Fadens geht, der manches mal nicht ganz leicht zu verfolgen ist.

Stimmlich wären einige Variationen sehr angenehm; zwar beherrscht Fronter Daniel „Ratte“ Baptista ohne Frage seine Mischung aus mitteltiefen Screams und Shouts, allerdings werden diese Vocals nach einigen Songs bereits sehr anstrengend, da kaum Abwechslung geboten wird. Beendet wird das Album mit schleppenden, aber sehr angenehmen, harmonischen Gitarrenklängen des Songs „Threat Of Extinction“, der einen gelungenen Abschluss bildet. Wer schon immer mal wissen wollte, wovon die cleveren Lyrics handeln oder welche Bandmitglieder sich beim Aufnehmen gerne mal gegenseitig an die Kehle gehen wollen, der sollte unbedingt einen Blick auf unser „Own Words“-Special zu diesem Album riskieren.

Insgesamt ist „Assassin : Nation“ ein ordentliches Album geworden, das leider ein wenig an dem absoluten Hit vorbeischrammt, aber eine gute Stange solider Stücke mit sich bringt, die alte Fans und auch einige Neulinge bestimmt ansprechen werden – wenn man an den genannten Mankos noch ein wenig feilt, sollte beim nächsten Mal gewiss wieder ein Labeldeal drin sein.

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