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Uprise: Uprise

Sicherlich kein absolutes Meisterwerk
Wertung: 3/10
Genre: Grindcore
Spielzeit: 15:0
Release: 11.07.2007
Label: Shindy Productions

Grindcore - ein Metalgenre, welche eigentlich eine essentielle Frage aufwirft. Wer hört das eigentlich ernsthaft den ganzen Tag? Okay, nun muss man unterteilen in älteren, schon ab 1980 gespielten Grindcore und modernen. Der moderne zeichnet sich durch einen möglichst schwammigen, kratzigen Sound aus, der sich nur so durch die Boxen drückt, durch provozierende Texte und Lieder, die schnell von der Hand gehen.

So ein Album ist schnell abgespielt und man behält viele auf Technik basierende Riffs und Schlagzeuggewitter im Gedächtnis. Auch die tschechische Band Uprise gehört zu dieser Sparte. Die vierköpfige Band ist bei Shindy Productions unter Vertrag und haben sich 2006 gegründet. Mehr ist eigentlich fast nicht mehr zu sagen.

Der erste Höreindruck war recht schnell verflogen, die teilweise nur eine Minute achtundzwanzig gehenden Lieder dröhnen nur so mit schlechtem, knatschigen Undergroundsound durch die Boxen und ruckzuck ist das Album vorbei. Hinterher ist man genauso schlau wie vorher und man hat nicht ein Riff oder gar Melodie ernsthaft aufgenommen. Der Gesang variiert teilweise von seiner Genreherkunft, mal Hardcore, doch dann wieder bösestes Gegrunze.

Wie schon gesagt ist der gesamte Sound schlecht produziert und somit gehen so einige Melodielinien und Riffs unter, was ziemlich schade ist, da einige Linien durchaus hörenswert sind. Außerdem knistert ständig irgendwas, was auf Dauer, wenn man das bei dem Album sagen kann, ziemlich nervt. Man bekommt auch kaum mit, dass ein neues Lied angespielt wurde, da sich so ziemlich alles ähnelt.

Das fünfte Lied der Scheibe "Display Of Poorness" hat einen ziemlich aggressiven Text, der sich auch in der Musik wiederspiegelt. Mit einem sehr zackigen Riff beginnt das Ganze, man hört nur ein Schlagzeuggewitter. Das sehr technisch und schnell gespielte Gitarrenriff geht durch den schwammigen Sound fast vollständig unter. In der Mitte des Liedes gibt es einen Bruch und die Gitarren werden klarer. Sie spielen eine ziemlich hüpfende und zum moshen animierende Melodie. Zwischendrin wird immer am Tempo gezogen und man kann eigentlich fast gar nichts mehr raushören. Das Lied endet genauso schnell wie es angefangen hat.

Das letzte Lied "United Forces-S.O.D." ist als Mitgröhlhymne konzipiert. Sänger Putti gröhlt das ganze Lied über den Text in das Mikrophon und zum Refrain hin wiederholt sich dauerhaft die Textzeile „United Forces“. In der Mitte das Liedes gibt es wieder einen Bruch und man zieht noch mal ordentlich am Tempo und sogar eine Gitarrensolo erklingt. Das Lied endet schnell, abrupt und ohne Ohrwurm. Die Riffs sind eher undurchsichtig und verschwinden im schlechten Soundgerüst.

Auf der CD ist ein Video beigelegt und es gibt mehrere Gastauftritte von anderen Musikern. Die Lieder sind insgesamt eher kurz gehalten und das gesamte Album mit 8 Titeln vergeht binnen 15 Minuten.

Fazit: Abschließend ist zu sagen, dass das Album sicherlich kein absolutes Meisterwerk ist und auch an Größen wie Napalm Death nicht ansatzweise rankommt. Wie bereits gesagt, man weiß hinterher nicht wirklich, was man gehört hat. Kein Album, was ich Euch ans Herz legen würde. Es ist schnell gespielt, dröhnt und langweilt.

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