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Unleashed: Dawn Of The Nine

Alles beim Alten, oder wie?
Wertung: 7,5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 44:52
Release: 24.04.2015
Label: Nuclear Blast

Zwölf Alben. Das muss man sich erst mal reinziehen. So viele Alben haben die Schweden Unleashed in 26 Jahren veröffentlicht. Das aktuelle Werk heißt „Dawn Of The Nine“ und ist die Fortführung der Geschichte des Vorgängeralbums „Odalheim“. „Dawn Of The Nine“ behandelt die Wikingerwelt nach der Apokalypse. So fortschrittlich wie Unleashed thematisch agieren, so urtypisch sind die Songs der Scheibe. Von der ersten bis zur letzten Sekunde ist eindeutig klar, dass es sich nur um die Schweden handeln kann.

Eigentlich darf auch niemand etwas anderes erwartet haben. Die Band macht seit jeher ihr Ding und hat sich noch nie einem Trend ergeben. Das hat sich nicht geändert und so erwartet den Hörer fast genau 45 Minuten furioser Schwedenstahl. Der Einstand mit „A New Day Will Rise“ zählt noch nicht zu den Höhepunkten der Platte, aber schon die zweite Nummer wird jedem Die-Hard-Fan die Freudentränen in die Äuglein zaubern. „They Came To Die“ ist ein Werk, das selbst für die routinierten Schweden zur Oberklasse zählt. Ein Vergleich mit „To Asgard We Fly“ drängt sich ein bisschen auf. Nicht wegen der Songstruktur, aber wegen der Griffigkeit und der Rhythmikwechsel des Werks.

In eine etwas andere, traditionell noch eher schwedische Richtung, schlägt der Titel „Let The Hammer Fly“. Hier sind wir ganz nah am Schwedentod, als er aufkam. Unleashed waren ja mit an der Front und haben das Genre praktisch mit begründet. Die Besonderheit ist wohl, dass die Truppe um Johnny Hedlund so ziemlich die einzige Band aus dieser Zeit sein wird, die es heute noch gibt und die auch noch immer die gleiche Musik macht. Wahnsinnig düster, nicht besonders schnell und unglaublich mitreißend. So könnte man die Nummer „Land Of The Thousand Lakes“ am besten zusammenfassen. Typisch Unleashed eben.

Die Produktion ist sehr fett, aber nicht übertrieben. Es wurde viel Wert auf einen guten Drumsound gelegt und auch die Gitarren sind liebevoll in Szene gesetzt worden. Ein Paradebeispiel hierfür ist das anfängliche Gitarrensolo beim Titeltrack. Sogar beim Bass hat man nicht gespart. Der Tieftöner wurde ebenfalls sauber ausgearbeitet und immer wieder mit mehr oder weniger heftigem Verzerrer versehen.

Das Fazit ist schnell gefunden. Unleashed halten ihre Qualität konstant. Schlicht alle Lieder auf der CD entsprechen dem bandeigenen Standard, der zu keinem Zeitpunkt unterschritten wird. „Dawn Of The Nine“ darf sogar über dem Durchschnitt der Outputs der Schweden eingestuft werden. An die ganz großen Momente dieser Deather kommt man allerdings nicht ran. Der Umstand, dass sich der Stil immer nur marginal geändert hat und dieser Trend auch mit der neuen Platte beibehalten wird, wird dazu führen, dass Musikfreaks, die Unleashed bisher feierten, das auch weiter tun werden. Wer mit den Wikingern bisher nichts anfangen konnte, der wird auch mit „Dawn Of The Nine“ keinen Zugang zu dieser Truppe finden. An Fans mangelt es den Schweden aber ja eh nicht.

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