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Ultrawurscht: Cheese Ass Built My Hot Dog

Humoristischer Wurschtcore
Wertung: 8.5/10
Genre: Grindcore, Wurschtcore
Spielzeit: 33:5
Release: 26.09.2008
Label: Bad Land Records

„100 Percent Austro-Bavarian Wurschtcore“ –diese Definition der Band, die schon einiges über die Musik erahnen lässt, bevor die CD das innere des CD-Players gesehen hat, ist für Ultrawurscht Programm: So drehen sich ihre Texte um die Liebe zur Wurst und den starken Hass zum Käse – Songtitel wie „Other bands play, Ultrawurscht grill“, „Old fucking Frau Antje Impalement“, „Alle drecks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepieren!!“ oder auch „Die Werwurscht vo Simbach“ sind hierbei für einige Lacher gut.

Wie man an der Einleitung leicht ablesen kann, gehören Ultrawurscht zu der Gruppe der Grindcore-Bands, die ihren Musikstil (und vielleicht auch sich selbst) nicht unbedingt ernst nehmen – dem Spaß beim Hören ist dies allerdings nur zuträglich.

So schafft der Opener, „Other bands play, Ultrawurscht grill“, von Anfang an eine gute Atmosphäre: Nach einem Growlintro („Let the grilling begin!“) brettern die Grindcore-Riffs los, die mit einer zünftigen Double-Bass von Schlagzeuger Hans Wurscht unterlegt werden. Innerhalb des Textes werden durch Textpassagen wie „Grilling is my business“ oder „Let’s grill’em all“ nicht nur Metallica verballhornt, sondern es wird klar, dass die vier Jungs das Wurst-Thema konsequent durchziehen.

Der Titelsong „Cheese-Ass Built My Hot Dog“ wird durch eine in bayerischer Mundart gesprochene Textpassage eingeleitet, in der der Sprecher über den Käse herziehen möchte – kurz bevor dieser jedoch den Namen des verhassten Nahrungsmittel aussprechen kann, startet ein weiteres Blast-Beat-Feuerwerk, welches im Vergleich zum Opener mit weit eingängigeren Riffs begleitet wird – unwillkürlich fangen die Nackenmuskeln an zu Zucken, dem Drang zu Bangen ist schwer zu wiederstehen.

Das auf diesen Track folgende „Alle drecks Saubauern, die an zerschissenen Kohlrabi obaun solln zum Deife nuamoi krepieren!!“, hat den Charakter eines Interludiums: Zehn Sekunden lang enthält es eine kurze Instrumentalpassage, worauf der Sänger die im Titel enthaltene Aufforderung an die „Saubauern“ richtet.

„Raining Brat“, der letzte Song des Albums, ist der außergewöhnlichste: Er ist nicht nur über 7 Minuten lang, den Hörer erwartet auch eine große Überraschung: Auf ca. 3 Minuten Grind folgt eine einminütige Stille – daraufhin beginnen vier Minuten Cleangesang, wiederum in bayerischer Mundart, begleitet nur durch Akustikgitarre.

„Cheese Ass Built My Hot Dog“ ist letztendlich eine schöne Scheibe, die beim Hören neben den Nacken- auch die Lachmuskeln strapaziert, was der ungewöhnlichen thematischen Ausrichtung der Band zu verdanken ist. Für Freunde der Excrementory Grindfuckers und Konsorten sicherlich einen Kauf wert. Ein Manko ist allerdings die mit 33 Minuten recht kurze Spielzeit.

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