Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

UDO: Leatherhead

Nicht schlecht, aber auch nicht essentiell
keine Wertung
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 19:02
Release: 08.04.2011
Label: AFM Records

Uns' Udo Dirkschneider müsste derzeit eigentlich ordentlich angepisst durch die Republik wandern. Nicht nur die immer wieder aufflammenden „Udo und Accept gehören zusammen“-Diskussionen gehen gehörig auf die Eier, sondern er selbst sorgt seit Jahren mit wahrer Konstanz für edelmetallische Kost, tourt sich den Allerwertesten ab und kommt so gar nicht von der Stelle – zumindest wenn man seine Ex-Kollegen betrachtet, die nach urlanger Pause mit nur einem Album wie ein Düsenjet durchstarteten und U.D.O. dagegen wie ein kleiner Gummi betriebener Papierflieger daherkommt.

So ist es halt: Die Vergangenheit wird U.D.O. immer wieder begegnen, solange er musiziert. Vielleicht liegt darin auch ein Grund, dass sich U.D.O. und seine Mitstreiter auch auf vorliegender EP „Leatherface“ zwar wie gewohnt stampfend metallisch geben und doch trotzdem viel moderner wirken – purer klassischer Heavy Metal ist das nicht mehr, was sicherlich einige Old-School-Fans einmal mehr kritisieren werden, doch zum Glück kann U.D.O. auf eine treue Fanschar blicken.

Ob sich diese Fanschar aber auch eine schon fast aus der Mode gekommene EP antut, wird sich zeigen. Zumindest versucht die Band, dagegenzusteuern, indem sie zwei Songs vom kommenden Scheibchen „Rev-Raptor“ anbietet, dazu mit „Run!“ und „Free Or Rebellion“ zwei von der  „Thundervision“-DVD bekannte und bisher auf CD unveröffentlichte Songs dazupacken, und obendrein sind „Jingle Balls“ und „Leatherhead“ als Videoclips ebenfalls auf dem kleinen Silberling geb(r)annt.

Mit dem Track „Leatherhead“ bedienen U.D.O. einmal mehr die Schar der HeadbangerInnen und bieten einen neuklassischen Teutonen-Stampfer Marke Dirkschneider - und gerade der Refrain dürfte in Zukunft einmal mehr durch seine Simplizität für ein Meer aus Pommesgabeln sorgen.

„Rock’N’Roll Soldiers“ haut eigentlich in die selbe Kerbe, stampft ebenfalls in teutonischer Machart, wurde allerdings mit Gitarrensoli ausgestattet, die die Vorfreude auf das komplette Album steigern dürften, und Udo sorgt natürlich noch immer mit seiner Stimme für Entenpelle.

Die beiden Bonus-Songs sollten allerdings schon zumindest den Fans mehr als bekannt sein. „Free Or Rebellion“ reiht sich da fast nahtlos zu den ersten beiden Songs ein (eigentlich müsste das der Chronologie wegen anders herum stehen), und „Run!“ gehörte schon vor sieben Jahren zu den überflüssigen Balladen-Schmachtfetzen, die einfach nur Platz auf jeder CD/ DVD klauen und locker durch einen B-Seiten-Uptempo-Track ersetzt werden könnten.

Die beiden Videoclips liegen dieser Promo nicht bei und werden folglich auch nicht berücksichtigt; sie sind aber schnell im Netz z.B. bei YouTube zu finden.

Heutzutage gibt es sicherlich andere Möglichkeiten, um auf das Release einer neuen CD vorzubereiten – das man eine EP vorschaltet, ist angesichts der weiter anhaltenden Veröffentlichungsflut eher überflüssig, zumal der Titeltrack dieser EP auch als offizielles Video auf YouTube herumgeistert und zwei Stücke schon vorher auf der DVD „Thundervision“ veröffentlicht wurden – somit ist die Exklusivität wieder futsch. Essentiell ist diese EP nicht – man muss lediglich ein bisschen warten, denn dann kann man sich den kompletten Longplayer ins heimische Regal stellen – und spätestens dann greift eh niemand mehr zur EP. EPs gehen hier (mal wieder zum Glück) ohne Bewertung durch.

comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging