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Tyron: Promo EP 2014

Gelungener erster (Promo)-Schritt
keine Wertung
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 15:27
Release: 22.09.2014
Label: Independent

Wie so oft ist es einfach wieder nur der Zufall, dass man auf eine Band aufmerksam wird, die zwar auf Facebook aktiv ist, live auch schon einige Konzerte gezockt hat, aber sonst schnell  am Gros der potenziellen Interessierten vorbeimusiziert, da sie mit einer Veröffentlichung auf sich warten lassen. Dabei scheint schon ein wenig Licht aus den Kölner Niederungen aufzusteigen, denn die ersten Tracks sind als Promo an die Plattenfirmen raus und nun harren Tyron der Dinge, die da kommen. Aus der Asche von Lilith Laying Down entstanden, gründete sich das Kölner Quartett – ein Namensspiel aus „Typhoon“ und „Iron“ – in 2014, nachdem sie ja vorher schon eine Demo und eine Full-Length-Scheiblette unter eben erwähnten anderen Banner veröffentlichten.

Drei Tracks haben es auf vorliegende Promo gebracht, die leider nicht käuflich zu erwerben sein wird, die aber schon prima die Thrashgangart aufzeigt, wobei Tyron nicht drum herum kommen, einige Klassiker zu zitieren, was sicherlich nicht in deren Absicht liegt, aber wohl kaum noch, zumal als unbekannte Truppe, zu vermeiden sein dürfte – ein Stileinordnung muss sein und auch her. Thrash Metal ist da das Gebot der Stunde, wobei sie sich nicht an teutonischen Vorfahren orientieren, sondern durchaus gen Boston, Oakland oder auch Los Angeles schielen und sicherlich mit Metallica (ein bisschen), Testament (schon mehr) oder auch Wargasm (deutlich mehr) vertraut sind.

Und so thrasht „Sick Of It All“ in bester Wargasm-Tradition durch den Speaker, wobei gerade im Refrain Sänger Pavlos sehr deutlich an Chuck Billy erinnert. Dazu lausche man nur den herrlichen Gitarrenharmonien um die zweidreiviertel Minute herum, wenn das mal nicht ein testamentorisches Zeugnis par excellence aus Debützeiten anno 87 ist. Beim Opener „Hollister Riot“ mischt Pavlos Chuck-Pathos (zu guten Zeiten) noch ein wenig Hetfield-Röhre unter, aber gitarrentechnisch wird dann wie nach dem Akustikintermezzo gerne auch wieder Richtung Oakland-Harmonien geschielt – beileibe keine schlechten Vorbilder. Etwas sperriger, allerdings nicht minder hochklassig gestaltet sich der dritte Song „The Beast Inside“, wobei Tyron hier etwas schleppender zur Sache gehen und eine leicht andere Facette des eigenen Sounds auffahren und nach einem klassischen „Liveauftakt“ direkt in den Song übergehen.

Fetter Sound, abwechslungsreiche Songs und unterm Strick sehr facettenreich präsentieren sich die Kölner Tyron, auch wenn sie ihre Vorbilder wie oben aufgezählt noch etwas deutlicher abstreifen dürften. Thrash-Fans aber sollten hoffen, dass schnell entweder ein Deal unter Dach und Fach gebracht ist oder die Truppe das Risiko nicht scheut, einen Release in Eigenregie anzugehen. Die drei vorliegenden Tracks machen schon Lust auf mehr und sind hier via YouTube auch belauschbar:

Hollister Riot
Sick Of It All
The Beast Inside

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