Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Tri State Corner: Changes

Ihr dargebotener Soundcocktail ist ehrlich
Wertung: 7/10
Genre: Modern Hard Rock
Spielzeit: 21:52
Release: 19.10.2007
Label: BOB-MEDIA

Im Sommer 2005 gewann die 5-köpfige Hardrock - Combo Tri State Corner noch das Finale beim Kölner “Emergenza“ - Wettbewerb. Danach tourten sie fleißig quer durch die Lande und supporteten zusätzlich auch noch bekannte Musikerkollegen wie Sub7even, Donots, Zoo Army und JBO. Doch jetzt - im sonnigen Herbst 2007 - haben es die Jungs und Mädels endlich geschafft, ihre erste EP namens “Changes“ auf den Markt zu bringen. Dienen soll diese als Appetitanreger für das im Februar 2008 erscheinende Debütalbum.

Hierbei ist es schon interessant und beeindruckend zu sehen, wie sich das Burscheider Quintett mit seinen Wurzeln aus Griechenland, Polen und Deutschland verkauft. Denn gekonnt scheuen sie sich auch nicht davor, ihren nach vorne treibenden Hardrock-Sound mit dem traditionellen, griechischen Lauten-Instrument(!) Bouzouki auszuschmücken. Sicherlich ist so etwas bislang eher ein Unikum für eine deutsche Band - aber durchaus ein Experiment, das sich in der Praxis absolut hören lassen kann! Aber eigentlich auch kein Wunder wenn man bedenkt, das “Changes“ u.a. von Dirk Ulrich produziert wurde (der sich ja auch schon für das erfolgreiche Dream Theater - Projekt “True Symphonic Rockestra“ mitverantwortlich zeigte).

So beginnt sich der Kreis zu schließen und die 5-Track-EP “Changes“ ihren lauf zunehmen… Geboten wird hierbei ein moderner (aber dennoch mit Ecken und Kanten versehener) Hardrock-Sound, mit filigranen griechischen Einflüssen. Eingängige Gitarrenriffs sind ebenso Bestandteile, wie ansprechende Arrangements und Grooves. Zu gut 95% in englischer Sprache aufgenommen, tobt sich “Changes“ erstmal bei den druckvollen Rocksalven “Ela na this“ und “Everlasting Dawn“ aus. Mit “Sorry Baby“ lassen es Tri State Corner dann allerdings ruhiger angehen. So bestimmen hier klangvolle Akustikgitarren das Bild des Geschehens und passen ebenfalls ausgezeichnet zu Sänger Lucky´s einfühlsamer Stimme. Eben eine schöne „Rhythmusballade“, mit viel authentischem Charakter. Danach lassen die “Hidden Signs“ allerdings wieder die Freunde tiefer, Bass-lastiger Midtempo Rocksounds aufhorchen. Insgesamt ein nettes 3 ½ minütiges Intermezzo, bevor wir mit dem Titelsong “Changes“ einen wunderschönen und kernigen Abschluss präsentiert bekommen.

Fazit: Also für eine Debüt-EP, haben sich die Rheinländer von Tri State Corner wirklich mehr als gut verkauft. Ihr dargebotener Soundcocktail ist ehrlich und kommt ohne größere (technische) „Schönheitskorrekturen“ daher. Von daher darf man also durchaus gespannt sein, mit was für einem Material uns die Combo im nächsten Jahr noch beglücken wird…

comments powered by Disqus