Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Thrudvangar: Ahnenthron

Köthener Germanen auf dem Weg nach Süden
Wertung: 6/10
Genre: Pagan Metal
Spielzeit: 46:41
Release: 01.05.2004
Label: Vision & Reality

Im Gros der derzeitigen Pagan Metal-Welle lassen sich immer wieder Perlen finden. Thrudvangar ist solch eine.

Die Köthener existieren bereits seit 2001, mussten aber auch schon einen herben Line-Up-Wechsel verkraften. Der damalige Sänger und Bassist trennte sich nach der Aufnahme der Langrille "Ahnenthron" von seinen Mitkämpfern. Aber die Sachsen-Anhaltener Metal-Gemeinde hat einen neuen Bassisten und einen frischen Frontröhrer, der seinen Job sehr gut macht wie ich mich live schon selber überzeugen konnte, zu Tage gefördert.

Aber wie lässt sich die Musik beschreiben? Klassischer Pagan Metal gepaart mit melodieführenden Keyboards. Dann aber auch wieder tiefschwarze Gitarrenlinien und wilde Raserei. Selbst die hymnisch-epische Sparte wird in Ansätzen bedient. Als Vergleich könnte man Equilibrium heranziehen, obwohl dort die Keyboardsounds noch mehr dominieren. Herauszuhebende Songs wären "Drachen und der Runenstein", "Jul" und "Piraten des Nordens". Die Erstgenannten bestechen jeweils durch eine sehr eingängige Melodie in perfekter Symbiose mit den Gitarren. "Piraten des Nordens" dagegen ist so ein Song, bei dem man gerne seine Faust gen Süden streckt und mitgröhlt.

"Ahnenthron" ist ein durchaus gelungenes Debut-Album. Die Keyboards hören sich noch nicht optimal an und ein bisschen mehr Atmosphäre würde auch nicht schaden. Außerdem hören sich die Clean-Vocals nicht wirklich gut an, da sollte noch etwas gefeilt werden. Hoffentlich werden diese Punkte beim neuen Album, das im Winter herauskommen soll, bedacht. Aber ich bin zuversichtlich, dass Thrudvangar uns nicht enttäuschen wird und uns ein solides Pagan Metal-Werk vorlegen.

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann