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Third Degree: Punk Sugar

Durchschnitt, aber auch nicht mehr und nicht weniger
Wertung: 5.5/10
Genre: Crustgrind
Spielzeit: 32:25
Release: 08.05.2008
Label: Selfmadegod Records

Nach einigen Sampler-Beiträgen, Splits etc. veröffentlicht die polnische Band Third Degree nun ihr zweites Album „Punk Sugar“. Diese CD ist dem doch realtiv unbekannten Crustgrind zuzuordnen. Crustgrind setzt sich aus Crustcore (ursprünglich aus dem Punk-Bereich entstammend) und Grindcore (entstanden aus Hardcore bzw. Punk).

Der erste Song „From Simple Punks“ wird von Crustcore-artigen langsameren Gitarrenläufen und Grindcore-typischen Stakkato-Rhythmen bestimmt und ist noch relativ soft gehalten – die ersten richtigen Blastbeats kann man zunächst bei „Where Is The Consumation?“ vernehmen, das sehr an die Grindcore-Pioniere Napalm Death erinnert.

Ziemlich ähnlich klingt auch der Rest der Platte – gelegentlich etwas härter oder softer, mal rhytmischer, um wieder chaotischer zu werden und auch zwischendurch mal wieder melodischer.

Das sehr basslastige Stück „Dead Will“ konzentriert sich mehr auf den Rhythmus, während „Surrounded By Victims“ schon eher an Extreme Noise Terror erinnert.

Sehr auf die Nerven geht der nächste Song „…And Now Something Completely Different“, der sich unnachgiebig in die Gehörgänge frisst und dort nahezu Kopfschmerzen bereitet. Normalerweise würde dies ein negativer Aspekt sein, doch beim Grindcore ist das ja alles etwas anders.

Unter den Titeln „So Long Bastards“ und „Manipulation“ sind auch noch zwei sehr kurze Stücke vorhanden.

Mit Ausnahme des letzten Songs, der inklusive eines Hidden Tracks auf knapp 9 Minuten kommt, liegt die Durchschnittsdauer eines Tracks bei 2 Minuten.

Im Grindcore-Genre ist diese Länge völlig in Ordnung, doch daher gibt es in der Regel auch eine deutlich höhere Anzahl Songs bei solchen Releases – hier geht man auch gern in den dreistelligen Bereich.

Dass die nur 12 Titel aufweisende CD damit relativ kurz ausfällt und kaum auf eine Laufzeit von einer halben Stunde kommt, dürfte klar sein, doch dafür legen Third Degree nun mal wert auf Qualität und nicht auf Quantität.

Die Qualität der Produktion kann sich in der Tat sehen lassen, der Sound kommt klar und deutlich aus den Boxen.

Fazit: Die Polen liefern gute Voraussetzungen und erfüllen die Bedingungen, um eine genretypische CD aufzunehmen, die es sicherlich schafft, sich im Durchschnitt zu halten, aber auch nicht mehr und nicht weniger ist.

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