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The Wohlstandskinder: Dezibelkarate

Reinhörenswert
Wertung: 6/10
Genre: Poppunk
Spielzeit: 0:0
Release: 26.01.2004
Label: Eigenproduktion

„Hey, da singt ja Farin von den Ärzten mit“ war mein erster Gedanke, als ich „Dezibelkarate“, die neueste CD der reichen Kids, in meine Anlage schob und sie rotieren ließ.

Mit dem zweiten und dritten Lied dämmerte mir dann, dass es vielleicht doch nicht der Farin ist. Vielmehr ist Honolulu Silver der Sänger der Wohlstandskinder, der außer der Urlaub-ähnlichen Stimme noch so einiges mehr mit ihm und seiner Band gemein hat.

Diese Platte hält für den geneigten Hörer dreizehn mal Poppunk (Die Ärzte) vom Feinsten bereit. Gut aufeinander abgestimmt spielen die zwei Gitarristen wunderbare Melodien wie im ironischerweise leicht balladesk angehauchten „Es gibt Keine Balladen Mehr“ oder „Penthouse Bewohner“.

Textlich richtet man sich, zum Beispiel in „Apathisch Warten“, an all die Leute, die nicht wissen, worauf es ankommt.

Mit ein wenig Humor (noch mal Die Ärzte) und vielen Gesangshymnen, die allerdings leider manchmal an die Sportfreunde Stiller erinnern, geht diese Platte trotzdem direkt auf den Hörer zu und ist ein Reinhören auf jeden Fall wert.

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