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The Subtle Way: Thus Far The Channels Speak

Weder durchweg überzeugend noch durchweg schlecht
Wertung: 6.5/10
Genre: Post-Hardcore
Spielzeit: 42:31
Release: 15.12.2009
Label: Negative Progression

Nach mehreren Besetzungswechseln, vielen Shows und auch einiger Zeit der Stille um die sechs Jungs von The Subtle Way, ist es nun so weit und die vierte CD – das zweite Full-Length – ist vollendet und kann unter anderem über iTunes oder den Labelshop von Negative Progression Records bezogen werden.

Konnte sich die Band bereits mit ihrem Keyboard-lastigen Post-Hardcore-Sound, dem Debüt-Album „Against Our Own Retreat“ und den EPs „Until We Have Faces“ und „Man The Watchtower“ eine solide Fanbasis aufbauen, ist das neue Album „Thus Far, The Channels Speak“ nochmals deutlich reifer und besser geworden; allein die Produktion ist ein großer Pluspunkt – auch wenn die Bassdrum etwas mehr Druck vertragen könnte – denn der Sound kommt weitaus klarer und lauter aus den Boxen als es bei den älteren Scheiben der Fall war, die nicht immer wirklich gut gemastert waren. Nach einem kurzen Electro-Intro namens „Introduction (To Your Feet And To The Stars)“, als man die ersten Songs hört, erkennt man Parallelen zu ähnlichen Bands wie We Came As Romans oder Asking Alexandria, so befindet sich der klare Gesang in einer ähnlichen Tonlage, die Riffs sind Breakdown-lastig und das Ganze wird von Keyboard-Sounds untermalt.

Der Song „You And What Army?“ weist den wohl größten Wiedererkennungswert aller Stücke dieser CD auf, so lädt die mitreißende Melodie besonders im Refrain zum Mitsingen ein, ist sehr energetisch und geht gut ins Ohr. Neben Songs, die sowohl härtere wie softere Parts aufweisen, gibt es auch Songs, die schon eher beim Pop Punk als beim Post-Hardcore einzuordnen sind, so erinnert der Track „The Getaway“ enorm an andere, typische amerikanische Bands dieses Genres wie etwa The American Life. Aber auch einige Einflüsse des Southern Rock / Hardcore lassen sich beispielsweise bei dem Titel „Clockwork“ finden. Das direkte Gegenteil zu den poppigeren Songs lässt sich jedoch auch auf diesem Album finden, so verzichtet zum Beispiel der Song „This Ain’t No Fashion Show“ – von einer ruhigen Bridge mal abgesehen - komplett auf klare Vocals, sondern setzt auf durchgehende Penetrierung der Bassdrum und Snare.

Mit dem Song „Bolder Than Boulders“ kommen wieder Erinnerung an We Came As Romans hoch: Dazu muss ehrlich gesagt werden, dass die Römer hinsichtlich des Songwritings, der Melodien, des Gesang wie auch an den Instrumenten besser sind als ihre Kollegen aus Fremont – dementsprechend ist das Riffing bei diesem Song treibender, abwechslungsreicher und auch der mehrstimmige Gesang, teils geschrien, teils gesungen kommt besser herüber als bei einigen anderen Songs dieser CD. Beendet wird das Album schließlich mit dem Schlusslied „Where Cowards Hide“, das nach einer sehr haromischen, ruhigen Bridge in langsamere, träumerische Riffs ausartet, die das Album dann tragend ausklingen lassen.

Das Album „Thus Far, The Channels Speak“ ist auf jeden Fall eine klare Steigerung im Vergleich zu den älteren Outputs der Formation und überzeugt mit einigen wahrhaft guten Songs – allerdings gibt es auf dieser CD auch einiges an Füllmaterial, das mit den besseren Songs nicht mithalten kann. Wer sich also an den Alben der ähnlichen, bereits erwähnten Bands satt gehört hat, sollte hier mal reinhören, ist dem allerdings nicht so, würde ich andere Alben dieses Genres empfehlen.

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