Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

The Street: The Divine Debauchery

Für Retro-Fans
Wertung: 7/10
Genre: Post-Rock
Spielzeit: 48:34
Release: 26.01.2008
Label: Music Buy Mail

Schon fünf Alben veröffentlicht und noch immer ein Insider-Tipp, nun da inzwischen der sechste Longplayer ansteht: The Street. Bekannt für ihren 80er-Jahre-Rock von der Westküste haben sie es trotz vieler guter Ansätze noch nie geschafft, den letzten Schritt in Richtung Ruhm und mittelmäßiger Berühmtheit zu gehen.

Vor 20 Jahren wäre ihnen dies sicherlich um einiges einfacher gefallen, doch heutzutage sind die 80er nun mal nicht mehr so sehr gefragt. Dennoch gibt es genug Leute, die gerne mal einen Retro-Trip starten und sich an die alten Zeiten erinnern.

Dafür dürfte das neue Album des Quintetts durchaus geeignet sein:

Nach dem doch sehr holprigen Opener „Greetings From The Ghetto“ frisst sich gleich „Bitter“ in die Gehörgänge und weiß vor allem durch die passenden, kratzig klingenden Akkorde und Gesangslinien aufzutrumpfen.

Mit „Step It Up“ kommt ein weiterer guter Song auf uns zu: Etwas abgehackter Gesang mit ordentlich Power, die das Tempo prima unterstreicht.

Gut zu hören ist noch „One Man Battle“, das durch mehrstimmigen Gesang besticht und alles in allem um einiges ruhiger gehalten ist als die restlichen Songs der Platte. Einige andere Songs wirken dann und wann etwas hektisch, was hier nicht der Fall ist. Diese Hektik äußert sich vor allem in gelegentlichem, unpassend arrangiertem Gitarren-Geschrammel.

Lobenswert zu erwähnen wäre noch der Sänger – er hat eine angenehm rauchige Stimme, die in den Refrain-Passagen auch wieder sauberer klingen kann um schnell wieder mehr oder weniger „röchelnd“ in den 80er-Jahre-Stil zu verfallen. Der Gesang ist sehr passend zum restlichen Klang und erhöht den 80er-Jahre-Touch der Band - im positiven Sinne – um einiges!

Wahrscheinlich werden The Street auch mit dieser CD noch immer nicht den Durchbruch schaffen, aber Respekt werden sie sich sicherlich verdient haben, zumal dies auch das sechste – nicht unbedingt grandioses, aber auch nicht schlechtes – Album ist.

Fazit: Retro-Fans, die gern 80er-Rock á la Mötley Jovi hören, sollten nicht abgeneigt sein, hier mal reinzuhören!

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna