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The Shock Project: Charly

Gute Texte reichen alleine nicht
keine Wertung
Genre: Dark Wave
Spielzeit: 11:15
Release: 15.02.2011
Label: Af Music

The Shock Project sind eine Formation, die sich aufmacht, dem Dark-Wave-Bereich neues Blut beizumengen. Mit der EP-Veröffentlichung wollen sie dem Publikum einen ersten Blick hinter die Kulissen, direkt in ihr Werk geben. The Shock Project bestehen aus fünf Mitgliedern: Ela am Bass, Olivers Stimme, Peter steht an der Gitarre, Ant spielt die Tasten des Keyboards und Alex kümmert sich darum, dass dem Schlagzeug nicht die Power ausgeht.
„Charly“ hat neben dem Titelsong noch zwei weitere Songs an Bord und liefert insgesamt elf Minuten Spielzeit; elf Minuten Zeit, sich zu überzeugen, ob die 2009 gegründete Band The Shock Project sich einen Platz in der Szene erobern kann.

Der Song „Charly“ zeigt direkt, dass The Shock Project ihren Lyrics das beimischen, was jeden etwas angeht. Hier geht es um den drogenabhängigen Charly, der aufgefordert wird, den Kampf gegen die Abhängigkeit zu beginnen und diesen steinigen Weg zu gehen. Aber nicht ohne die Hilfe des Protagonisten. Die Botschaft, dass es mit Freunden auch einen Weg heraus gibt, liegt dahinter. Musikalisch ist es ein netter Song, die Stimme Olivers ist klar, aber bleibt hier nicht hängen. Von Dark Wave sind The Shock Project aber ungefähr so weit entfernt wie jede andere Alternative Rockband. Auch wenn der Inhalt eher düster anmutet, wird das weder durch Gitarren, noch das Keyboard transportiert.

Der zweite Song „Selfishness“ unterstützt diese Einschätzung. Hier handelt es sich nicht um Dark Wave. Wieder gibt es einen gesellschaftskritischen Text und diesmal wird das Thema Egoismus auf den Tisch gebracht. Auch diese Angelegenheit wird lyrisch sehr gut dargestellt, was zeigt, dass hier wirklich ein guter Schreiber am Werk ist. Stimmlich wird hier deutlich, dass Oliver einige Probleme hat, die einzelnen Töne sauber zu singen und zu halten.

„Your Virtues“ wiederholt das Dagewesene: gute Texte, klare Stimme, die es ermöglicht, direkt in den Inhalt des Songs einzutauchen. Leider zeigt sich auch hier wieder, dass der Song musikalisch nichts hat, was einem im Gedächtnis bleibt.

Es ist schwierig, The Shock Project in ein Genre einzuordnen, Dark Wave, Gothic ist es sicher nicht. Keiner der Song bleibt im Ohr, wenn die elf Minuten vorbei sind. Der stärkste ist sicher noch „Charly“. Zu hoffen bleibt, dass sich auf dem Album mehr Charlys befinden.

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