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The Sand: Demons Of Noontide

Allen Respekt davor, dass man ganz alleine so eine CD aufnehmen kann
Wertung: 7.5/10
Genre: Dark Wave
Spielzeit: 65:53
Release: 31.12.2007
Label: Eigenproduktion

Anno 2001 wurde von Umberto Marconi im italienischen Rimini die Band The Sand aus dem Boden gestampft. Umberto, der Kopf von The Sand, wurde während seiner Jugend stark von den Dark Wave-Klängen der 80er geprägt, sodass er nun als Gitarrist den Wunsch verspürte, selbst solche Musik zu machen, da sie ihm in dem modernen Radio fehlte.

Da aber in seinem Umfeld niemand Interesse daran hatte, solche Musik zu spielen, fing er kurzerhand an, sich im Umgang mit Synthesizern, Aufnahmetechniken und Mischverfahren zu bilden. So kommt es, dass The Sand noch heute ein Solo-Projekt ist, das in kompletter Eigenarbeit bereits drei Alben wie das neueste „Demons Of Noontide“ aufgenommen hat:

Mit dem kalt klingenden „Demonology“ startet die Platte – ein etwas skurriler Song mit düsterer Atmosphäre, klagendem Gesang und schleppenden Gitarren.

Ähnlich klingt der folgende Song, doch das dritte Stück „The Roman Catholic Church“ weist, gemixt mit einigen Synthesizer-Melodien, ein höheres Tempo auf, das eine fantastische Atmosphäre kreiert.

Viel verträumter hingegen geht es bei „The Pact“ zu Gange, die Gitarren bleiben dezent und unaufdringlich, während der Bass teils die Haupt-Line übernimmt.

Schon jetzt merkt man deutlich, dass diese CD starke Emotionen ausdrückt – zum einen gibt es die melancholisch-verträumte Seite, zum anderen einen Teil, der tiefe Traurigkeit zum Ausdruck bringt. Bei „Under The Red Lamp“ kann man beide Elemente deutlich vernehmen, das lang gezogene Intro ist melancholisch und melodiös gehalten, während der Gesang dazu stark leidend klingt.

Bei „Rome In Winter“ steht wieder eine melancholisch-betrübliche Atmosphäre im Vordergrund, die auf Synthesizer und erneut auf den entmutigten Gesang aufbaut.

Die restlichen Songs klingen prinzipiell ähnlich, auch wenn hier mal etwas mehr Hoffnung in der Stimme schwingt oder dort weniger Synthesizer eingesetzt werden.

Instrumental sind die Stücke zwar sehr einfach gehalten und man merkt, dass hier noch kein Profi am Werk war, dafür verfügen die Stücke aber über eine großartige Atmosphäre, die besonders der vielfältigen und gut intonierten Stimme Umbertos zu verdanken ist.

Fazit: Jüngere Generationen werden mit dieser Arbeit wahrscheinlich nicht viel anfangen können, doch etwas ältere Semester, die noch aktiv die Blütezeit des frühen Dark Wave miterlebt haben, werden sich für diese CD wahrscheinlich begeistern können.

Dennoch allen Respekt davor, dass man ganz alleine so eine CD aufnehmen kann!

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