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The Safety Fire: Mouth Of Swords

Das Niveau wird gehalten
Wertung: 7,5/10
Genre: Progressive Metal, Mathcore
Spielzeit: 46:51
Release: 02.09.2013
Label: InsideOut Music

Die Briten The Safety Fire fackeln nicht lange: Erst letztes Jahr erschien das Debüt-Vollzeitscheibchen „Grind The Ocean“, da steht bereits jetzt die zweite Platte „Mouth Of Swords“ in den Startlöchern, um die Mischung aus Prog Metal und Mathcore-Chaos weiterzuführen. Wo „Grind The Ocean“ aufgehört hat, fängt die neue Platte an – Neuerungen gibt es an sich wenige und wenn doch sind sie marginal, dass sie in dem Geschredder, Gepolter und Geschrei kaum auffallen dürften.

Das überraschend schnelle Erscheinen des Zweitlings lässt sich laut Gitarrist und Produzent Dez darauf zurückführen, dass das Debüt bereits seit einem halben Jahr im Schrank vergammelte, als die Herren bei InsideOut Music gesignt wurden. Dementsprechend schnell konnte man sich an die Arbeiten zu einem Nachfolger machen – der zum Glück nicht überhastet wirkt, ganz im Gegenteil.

Mit Tracks wie dem wunderschönen „Wise Hands“ zeigen The Safety Fire, dass sie sich durchaus auch mal Zeit lassen können. Hier wird eine knapp vierminütige Verschnaufpause geboten von all der Hektik, der sich die Truppe sonst bemächtigt. Da die Briten natürlich auch live auf sich aufmerksam gemacht haben, wurden verschiedene Bandfreundschaften geschlossen: Eine davon gipfelt hier in „Beware The Leopard (Jagwar)“, bei dem sich Between The Buried And Me-Sänger Tommy Rogers zusammen mit TSF-Fronter Sean McWeeney austoben darf. Herausgekommen ist ein Track, der sich zuerst ganz ruhig und unauffällig in die Gehörgänge einschleichen möchte, aber schon nach kurzer Zeit ordentlich an Dynamik zunimmt und spätestens beim Featuring-Teil dann richtig chaotisch wütet.

Schon beim Titeltrack fühlt man sich wieder ganz wie zu Hause: Ähnlicher Sound wie beim Vorgänger wird hier angeboten, ohne dass ein Abklatsch zu befürchten wäre. Sänger Sean zieht von Klargesang bis zu Screams wieder alle Register und wird von flirrenden Gitarren und holpernden Drums unterstützt. Ein feiner Opener und ein noch besserer Titelsong, der ja schließlich das Album als Ganzes repräsentieren soll.

„The Ghosts That Wait For Spring“ fällt mit seinem martial anmutenden Rhythmus dann sehr aus dem Rahmen, überzeugt aber durch die zornigen Gesangsparts und den Stakkatobeat, der ungleich härter und düsterer daherkommt als der Rest des Albums. Zum Finale hin bauen The Safety Fire bei „Old Souls“ noch ein ganz großartiges Gitarrensolo ein, das zwar flirrt, aber auch weich und fließend daherkommt und wunderbar in den Track passt, der durch teils recht hohen Gesang aber leider nicht durchgehend überzeugen kann.

Fazit: The Safety Fire haben auf „Mouth Of Swords“ von Anfang an das recht hohe Niveau der ersten Scheibe ohne größere Schwierigkeiten gehalten. Durchhänger gibt es so gesehen keine, auch wenn manche Songs Parts enthalten, die nicht so recht dazu passen wollen. Insgesamt finden sich hier aber neun starke Tracks, die Abwechslung versprechen.

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