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The Quest: Promo 2007

Überraschend gut
Wertung: 8.5/10
Genre: Melodic Death Metal , Thrash Metal
Spielzeit: 17:22
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Wow, was ist das? Ich fasse es ja nicht … Vom Cover her hätte ich die Jungs von The Quest locker mal in die Ecke Rock oder Konsorten gesteckt, doch was mir da aus den Boxen entgegen hämmert, trifft genau und ganz und gar die Region in meinem Hirn, die für die Mucke zuständig ist.

Also, nochmal sammeln … und alles der Reihe nach: The Quest stammen aus dem Raum Göttingen und stehen für Melodic Death Metal, der auch mal gern auf Thrash zurückgreift. Die Band besteht seit immerhin schon 1999.Die Songs der hier vorliegenden Promo 2007 waren ursprünglich nur für die Band bestimmt gewesen. Doch dann besannen sich die Jungs doch eines besseren, und zwar fasste man den Entschluss, das Material doch noch auf CD zu bannen.

Das „Intro“ startet mit Streicherklängen, die dann in ein fast schon modern-spärisches Klangkonstrukt münden. Hier wäre jedoch anzumerken, dass das Intro an sich zwar nicht schlecht, aber dennoch fasst schon ein klitzekleines bisschen zu lang geraten ist.

Dafür entschädigen allerdings schon die ersten Momente von „C´mon, Lie To Me“. Beim Einsetzen dieses Songs leide ich dann auch zum ersten Mal an diesem Symptom, das landläufig als Maulsperre bekannt ist. Ein wuchtiger und sehr vielseitiger Thrasher, der sich direkt einen Platz in meinen Hirnwindungen reserviert mit all seiner Härte, seiner Melodien und … ach, ich bin restlos begeistert! Moment, lasst mich gerade nochmal meinen Schädel im Takt zu der Mucke schwingen! Gar nicht auszudenken, wie dieses Killerteil live die Haare fliegen lassen muss! Geil!

„Switch It Off“ zeigt sehr schöne Schwedentodmelodien und beherbergt auch wieder genügend Gelegenheiten, das Haupthaar angemessen zu lüften. Überdenken sollten die Jungs allerdings den weiblichen Gesang. Denn dieser ist – meiner Meinung nach - in ihrer Mucke eher deplatziert. Ich will auch gern erklären, warum: Meiner Ansicht nach nehmen die Passagen, in denen die weiblichen Vocals zu vernehmen sind, den Stücken ihre Power.

„The Raging Sun“ steigert sich schön in das Thema des Songs hinein. Aber hier kommt wieder das zum Tragen, was ich zuvor schon bemängelt habe: Der weibliche Gesang. Ich bin davon generell größtenteils eher nicht die große Anhängerin. Die Stimme hier erinnert mich gar ein wenig an Dolores O’Riordan, ihreszeichens Sängerin von The Cranberries. In diesem Song wird die vorhandene Power leider Gottes von der Frauenstimme nahezu neutralisiert.

„The Wanderer“ haut danach wieder voll auf die Kacke – zu meinem Glück. Ein sehr schönes Stück, welches wieder alle Vorzüge der Band bestens hervorhebt, sprich: Gnadenlose Härte gepaart mit schönen Melodieläufen. Neben „C´mon, Lie To Me“ das beste Stück der Scheibe.

Marc Ayerle hat mit dem Mastering der Scheibe ganze Arbeit geleistet, denn die Songs kommen derart wuchtig auf den Boxen, dass es einem fast schon die Freudentränen ins Gesicht treibt.

Fazit: Ich bin geplättet! Leute, DAS wolltet ihr uns vorenthalten? Unglaublich, echt .. Also, zukünftig nix mehr geheim halten, sondern mehr davon!

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