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The Mystery: Promo 2007

Ein Appetizer, der Lust auf viel mehr macht
Wertung: 9/10
Genre: Melodic Metal
Spielzeit: 15:58
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Mit der „Promo 2007“ haben The Mystery nun einen kleinen Appetizer für dar Album „Soulcatcher“ geschickt. „Female Fronted Melodic Metal“ bezeichnet die Band ihre Musik und damit trifft sie den Nagel auch auf den Kopf. Vielleicht hätte man aber noch die Achtziger Jahre erwähnen sollen, die der Band wohl sehr am Herzen liegen. Damit dürften jetzt zwar einige Leser abgeschreckt sein, denn es gibt halt schon sehr viele Bands, die doch teilweise sehr exzessiv den vergangenen Tagen nachlaufen, aber das wäre hier definitiv die falsche Vorgehensweise, denn was zählt, ist doch eher die Qualität der Musik, und die stimmt hier.

Los geht die 4-Track Promo mit „Judas Betrayed“. Kräftig und sehr bestimmt beginnt Alex „Thunder“ Martin`s Gitarre. Mit Hilfe von Christian J. Rühter`s präzisem Bass startet der Song mit erhöhtem Midtempo, bis dann das neue Frontkehlchen ihre Stimme erklingen lässt. Wer hier ein zartes Pflänzchen erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden: Kraftvoll und mit einiger Power ausgestattet, zeigt Korry Schadwell, wo es lang geht. Ein wenig erinnert sie zwar immer wieder an Doro, da sie teilweise einen ähnlichen Gesangsstil an den Tag legt. Trotzdem haben wir es hier nicht mit einem Doro-Ripp Off zu tun.

„Soulcatcher“ ist etwas langsamer geraten und besticht mal wieder durch die tolle Gitarrenarbeit, welche durch ihre immer wieder wechselnden Spielarten besonders positiv auffällt. Da wird mal schön rauh in die Seiten gefallen, dann wird das Tempo angezogen oder ein Melodiepart eingestreut. Dadurch wird der Song auch beim zwanzigsten Durchlauf nicht langweilig. Dazu die tolle Vocalline, schon ist der Melodic Metal Fan zufrieden. Ja, dass man es hier nicht mit unbedarften Anfängern zu tun hat, klingt permanent durch. Zu professionell geht der Vierer hier vor.

„Suicidal Thoughts“ streut zwar immer wieder mal ein paar sehr sanfte, fast balladeske Elemente ein, kann aber definitiv nicht als Ballade durchgehen. Zu viel Energie und Tempo herrscht hier vor. Korry`s tolle Stimme steht hier dann auch wieder sehr im Vordergrund, weas aber dank ihres Organes sehr gut ist.

Dann kommen wir leider auch schon zum letzten Song: „Heaven At War“. Etwas weniger melodiös wird der Song in deutlich härterem, raueren Sound präsentiert. Daniel Kahn am Schlagzeug zeigt wie bisher auch ein tadelloses Drumming. Auch wenn der Song mit den anderen drei hier präsentierten nicht ganz mithalten kann, so ist er trotzdem im oberen Qualitätslevel angesiedelt und weiß zu überzeugen.

Fazit: Das hört sich richtig gut an, was das Quartett aus Heiligenhaus da abgeliefert hat. Bleibt nur zu hoffen, dass wir hier nicht nur die besten vier Songs des Albums „Soulcatcher“ vorgesetzt bekommen haben und die Band einen geeigneten Plattendeal mit vernünftigem Promoetat bekommt. Daumen hoch!

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