Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

The Irritating Sex Cats And The Unknown Tigers: Escape

Guter Newcomer
Wertung: 8/10
Genre: Rock
Spielzeit: 15:31
Release: 29.08.2008
Label: Eigenproduktion

Die Aachener Band The Irritating Sex Cats And The Unknown Tigers, im weiteren nur TISCATUT genannt, wurde schon 2004 gegründet und widmet sich der Rockmusik. Inzwischen ist die erste 4 Track Demo erschienen und das wurde nach der doch deutlich zu kurz geratenen Internet EP mit gerade mal zwei Songs schon langsam höchste Zeit. Und da man sich nun gewappnet hat, aus der Anonymität auszubrechen, könnte man auch den Demonamen als passend interpretieren: „Escape“.

„Escape“ eröffnet dann auch recht treibend die EP. Ein guter, recht straigther Song . Saskia klingt etwas gedämpft, was aber zum Text passt, der sich mit dem Thema Trennung beschäftigt. Der Song geht gut ins Ohr und lässt den Hörer fröhlich mitwippen. Schade, dass Saskia inzwischen die einzige Stimme der Band ist. Mit einer zweiten, etwas höheren kraftvollen Stimme würde der Song sicherlich noch deutlich mehr aufgewertet. Aber auch so überzeugt das Songwriting.

„Things Undone“ kann da nicht ganz mithalten, da trotz des sehr gut in Szene gesetzten Bassspiels von Bruno Kremer und den locker fluffigen Gitarrenparts von Paul Smith irgendwie das Gedächtniszentrum zu wenig angeregt wird. Ein guter Song zum Nebenbeihören, aber aufgrund einiger kleinen Raffinessen doch zu unspektakulär.

„Heading For Hell“ geht da etwas forscher vor. Treibend und mit anstachelnder Melodie wird der Hörer zum Mitmachen animiert. Die Backingvocals klingen irgendwie fast ein bisschen nach Mr. Lordi. Was aber musikalisch nichts miteinander zu tun hat. Cool, dieser Kontrast. Malte Höltken zockt gekonnt seine E-Gitarre und sorgt für etwas mehr Power. Starker Song!

Dann kommt leider schon der Schlusssong „Superstar“. Und was für einer, eine weitere, stark pushende Nummer mit einer sehr starken Leadgitarre, die irgendwie etwas lustig Freudiges in den Sing implementiert. Textlich haut man auf die Castingshows drauf und weiß auch so zu punkten. Mit der Pumpgun in der Hand zeigt man deutlich die Meinung zu Allerweltstexten und Egotrips und eigentlich nur als kalte uninspiriert zu bezeichnende Musik.

Fazit. Ein starkes rockiges erstes richtiges Lebenszeichen in digitaler Form. Man wünscht sich zwar manchmal, dass Saskia etwas variabler mit ihren Stimmbändern umgehen würde oder wieder eine zweite Sängerin an Bord sei, aber trotzdem kann man das intelligente Songwriting deutlich heraushören. Spaß machen die meisten Songs auch so. Technisch einwandfrei zockt die Band zu Matthias Lampe`s Rhythmusteppich. Daumen hoch für TISCATUT.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna