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The Batallion: Stronghold of Men

Leider wurde das Potential hier nicht genutzt - schade!
Wertung: 4.5/10
Genre: Old School Black Thrash Metal
Spielzeit: 36:32
Release: 21.04.2008
Label: Dark Essence Productions

The Battalion stammen aus Norwegen und haben sich im Sommer 2006 aus ehemaligen Mitgliedern von Bands wie Old Funeral, Desekrator, Grimfist, Deathcon, Borknagar, Taake und Helheim gegründet. Bereits im Dezember des selben Jahres ging man ins Studio um die 4 Track EP „The Battalion“ aufzunehme, die in Eigenregie sowohl als Mini-CD als auch als 7“-EP veröffentlicht wurde. Damit konnte man u.a. auch einen Slot beim Hole in the Sky Festival als auch beim Inferno Festival ergattern. Bereits im November 2007 begab man sich erneut mit Produzent Bjørnar E. Nilsen ins Studio um ihr Debütalbum „Stronghold of Men“ aufzunehmen, welches nun im April 2008 über Dark Essence Records veröffentlicht wird.

Namedropping ist ja eine feine Sache. Zum einen für Die Hard Fans, die alles ihrer Lieblingsmusiker haben müssen und sich deswegen oftmals nahezu blind Alben zulegen. Allerdings kann es auch eine Art Referenz darstellen, da man sich der Qualitäten mancher Musiker bewusst ist und weiß, dass von dieser Person noch nie was schlechtes raus kam. Andererseits kann dies aber auch ein Manko sein. Oftmals waren dies eher kurzzeitige Aushilfspersonen namhafter Bands, Mitglieder die am Songwriting nichts beigesteuert haben oder nur zu Gründungszeiten mitgewirkt haben. Man kann aber auch durch den Erfolg der erwähnten Bands seine Erwartungen zu hoch stecken, so dass die Enttäuschung hinterher um so größer ist.

Dies ist nämlich im Falle von The Battalion das größte Problem. Da schmeißt man mit einigen Bandnamen norwegischer Kultbands um sich, die allerdings nur tendenziell mit der neuen Marschrichtung was zu tun haben. Denn das Quartett bietet hier so was wie Old School Black / Thrash Metal, der wie eine Mischung der schlechten Varianten von Celtic Frost, Darkthrone, Sodom, Kreator oder Mayhem jeweils zu ihren Anfangstagen klingt, aber der Unterschied zwischen diesen Szenevorreitern und The Battalion ist schnell gefunden: Die Frühwerke der Originale klangen nicht nur um einiges aggressiver sondern dazu noch düsterer und intensiver! Dafür klingt das Quartett um Gitarrist und Sänger Tore Bratseth bzw. wie er sich hier nennt Stud Bronson, sogar ein wenig rockiger. Wie man das richtig macht beweisen die Landsmannen von Aura Noir.

Dabei hätten die Musiker von The Battalion sicherlich das Potential einige coole Songs abzuliefern, erst recht einige saucoole Riffs aus den Ärmeln zu zaubern, aber das hier Gebotene klingt, auch wenn es wirklich gut gespielt wurde, wie ein lauer Aufguss von vergangenen Tagen, das wie bereits 100x zuvor gehört klingt. Zwar gibt es einige Lichtblicke auf „Stronghold of Men“ wie z.B. „Smoke ´em out“ oder das leicht überraschende „Tension in the Stronghold“, aber die alleine reichen nicht aus, um „Stronghold of Men“ weiterempfehlen zu können.

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