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The Abominable Iron Sloth: The Abominable Iron Sloth

Wenig Abwechslung und musikalische Spannungen
Wertung: 3.5/10
Genre: Sludge Metal
Spielzeit: 25:26
Release: 19.05.2006
Label: Black Market Activities

Die vor zwei Jahren als Duo gegründete Sludge- Metal- Band fand schnell ihre weiteren Mitglieder (Ghostride/ Will Haven). Heraus kam ein funktionierendes Bandgefüge. Es dauerte nicht lang, da machte man sich an die ersten Aufnahmen für das Album und musste schließlich nur noch eine Plattenfirma als Abnehmer für das selbstbetitelte Debüt-Album finden. Auch das war überwunden und der Veröffentlichung stand nichts mehr im Wege.

Bereits nach dem ersten Hören fallen die deutlich tiefer gestimmten Gitarren auf, die die gesamte Musik um einiges beklemmender wirken lässt. Die Band mischt Doom Metal mit Metalcore- Einflüssen und heraus kommt eine unheimlich rotzige und angenervte, genretypische Stimmung.

Dazu tritt der weder gegrunzte noch wirklich gekreischte Gesang hervor. Die Leute, die auf typischen Metal-Gesang stehen, wird diese Art nicht allzu sehr ansprechen. Er geht teilweise ein wenig unter und strapaziert spätestens nach dem 5. Lied leicht die Nerven, da er kaum bis gar nicht variiert. Als ich mir die gesamte Platte durchgehört hatte, stellte ich mir die Frage, ob das jetzt mehrere Lieder waren. Alle Songs wirken wie aus einem Guss. Leider hat man dadurch das Gefühl, dass alle Lieder gleich klingen, da der Rhythmus auch kaum variiert und es kaum technische oder melodische Spielereiein gibt.

Es wird eigentlich mehr oder minder über die gesamte Platte ein dominierender Rhythmus und ein dominierendes Riff gelegt, nur manchmal treten ein paar Zwischensequenzen hervor, die dieses Gerüst auflockern und abwechslungsreich gestalten. Dazu fällt die gute Produktion auf.

„I Am The Carcass“, der dritte Titel des Albums, ist mit einem eher schleppendem Rhythmus untermalt. Er beginnt mit einem kurzen Intro und wird mit einem ruhigen, düsteren Riff weitergeführt, welches lediglich ein wenig verändert wird. Das ganze Lied über wird dieses nur kaum veränderte Riff weitergeführt. Das fünfte Lied der Scheibe „Parasite Hilton and other flaws inherent of wealth“ beginnt mit einem recht melodischen Teil, welches wie schon genannt, vor allem durch die tiefe Stimmung auffällt..

Das Schlagzeug ist eher einfach gehalten, genauso wie der Text. Das gesamte Lied kommt mit kaum mehr als einer Textzeile aus. Der bereits im ersten Teil beschriebene Gesang bietet kaum Abwechslung. Die etwas schnellere Anfangssequenz wird von einem eher ruhigeren und für das Album rhythmisch typischen Part abgelöst, um wieder in den anfänglichen Teil zu wechseln und auch damit zu enden.

Besonders ansprechend ist das Booklet gemacht. Hier wurde ein schickes Comic-Style-Artwork gestaltet, das eine kleine Geschichte für den Hörer und Käufer der Platte erzählt. Die Bilder sind schön gemacht und machen die Cd zum Blickfang. Die einzelnen Lieder sind eher kurz gehalten.

Alles in allem bietet das Album wenig Abwechslung und musikalische Spannungen. Es wird durch den ständig ähnlichen Rhythmus recht schnell langweilig und die tiefer gestimmten Gitarren sind auf Dauer auch nicht sehr gewinnbringend. Doch Fans, die auf minimale Spielweise und auf schleppende, tiefe Riffs stehen, sollten in die Scheibe mal reinhören, allen Anderen ist das Album nicht zu empfehlen.

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